Confidence on Tour
Donnerstag, 7. November 2019
Winterarbeit
Nun geht es dem WC-Ablauf-Borddurchlass an den Kragen. Den vorab in die Auslassöffnung geschlagenen Holz-Leckpfropfen hatte ich schon bündig abgesägt. Danach habe ich die Mitte des Borddurchlasses ermittelt und auf dem Holz angezeichnet. Hier wird der Bohrer des Kreisschneiders angesetzt.


Der Innendruchmesser des Ablaufs beträgt 38 mm. Mit einem 40 mm HSS-Kreisscheider habe ich dann angefangen, die Innenkante des Auslasses aufzufräsen. Das gelang mir auch relativ gut, aber der 40 mm-Kreisschneider führte dazu, dass immer noch eine Wandstärke von ca. 1 mm beim Auslassrohr verblieb, so dass ich hier noch etwas nachfräsen musste.


Aber schließlich hat sich alles gelöst - ohne Macken am Rumpf - und ich konnte das Ventil von innen leicht entfernen.


Die freigelegten Rumpfdurchbrüche sind nun fertig für die neuen Borddurchführungen aus Kunststoff. Nachdem ich nun noch innen alles grob gesäubert hatte, bin ich zufrieden nach Hause gefahren, wo ein Kaffee und ein verspätetes Mittagessen auf mich wartete.

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Mittwoch, 6. November 2019
Winterarbeit
Heute habe ich mich dem Toiletten-Zulauf-Durchlass gewidmet.


Von außen habe ich mit diesem Bohrmaschinenvorsatz den Borddurchlass vorsichtig konisch aufgebohrt.


Nachdem die Weitung so fortgeschritten war, dass der Außenaufsatz des Borddurchlasses abgefräst war, habe ich mit dem Hammer vorsichtig nachgeholfen. Der Außenaufsatz löste sich leicht und ich konnte ihn entfernen.


Von innen war es dann einfach, den Rest herauszudrehen. Der Toilettenzulauf hat eine Größe von 3/4 Zoll.

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Dienstag, 5. November 2019
Winterarbeit
Scheiß-Thema heute: Da uns kurz vor Ende des Urlaubs der Hebel vom großen (1,5 Zoll) Fäkal-Ablaufventil abgebrochen ist, muss es nun ersetzt werden. Zwar konnten wir den Fäkaltank an der Absaugstation leerpumpen, aber ein Rest blieb im Ablaufschlauch vom Fäkaltank zum Ablaufventil. Die Schwächung des Fäkal-Ablaufventils erfolgte aufgrund einer sog. Auszinkung, die wiederum das Metall porös werden ließ und es damit geschwächt hat. Ich habe mich deshalb entschlossen, diejenigen Borddurchlässe und die daran anschließenden Ventile (alle aus Bronze), die unterhalb der Wasserlinie öffnen und die damit ständig mit dem Salzwasser im Kontakt sind, auszutauschen.


Und das sind diese beiden WC-Zulauf (links) und -Ablauf (1,5 Zoll). Der Zulauf-Schlauch ließ sich relativ einfach vom Ventil lösen. Beim dicken Ablauf-Schlauch wurde es schon schwieriger. Das Abziehen vom Winkel-Fitting am Ventil war anstrengend und ekelhaft, da die verbliebene Soße herausleckte. Um zu verhindern, dass der ganze Dreck in die Bilge läuft, habe ich einen 20-L-Plastikbeutel um das Ventil drapiert und dann den Schlauch vorsichtig mit viel Kraftaufwand abgezogen.


Ungefähr 2-3 Liter Fäkalflüssigkeit habe ich dann noch mit dem Plastikbeutel aufgefangen. Daneben ging fast nichts, aber der Geruch war schon gewöhnungsbedürftig.


Die Schläuche sind nun abgezogen und warten auf ihren neuen Einsatz. Das war Schritt 1, im zweiten Schritt muss ich die Borddurchlässe entfernen.

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Donnerstag, 24. Oktober 2019
Winterarbeit
Heute habe ich 4 Stunden am Schiff gearbeitet. Ich habe die vielen großen und kleinen Roststellen am Kiel mit einer Flex - mit Schruppscheibe - bearbeitet. Die freigelegten Roststellen wurden sogleich mit einem Rostumwandler (Rostbob) behandelt.


Hier das Ergebnis der Sofortbehandlung der Rostnester. Weitere Koservierungen müssen aber noch folgen.

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Mittwoch, 16. Oktober 2019
Aufslippen
Gestern war noch Sommer, heute regnet es in Strömen. Um 8:30 Uhr sind Tina und ich am Schiff und bereiten das Ablegen vor. Strom ab, Springs und Kreuzleinen achtern einholen, Fender hoch.


Kurz nach 9 Uhr liegen wir am Kai vor dem Kran. Vor uns liegt die "Emma" vom YCS. Der Regen wird erfreulicherweise weniger, es nieselt leicht. Ich bereite die Unterwasserkamera vor. Um 10 Uhr sind wir dran. Tina und ich verholen die Confidence per Hand unter den Kran, wo die Traverse mit den Gurten schon im Wasser hängt.


Bevor die Gurte angezogen werden, inspiziere ich mit der Unterwasserkamera den Sitz der Gurte, insbesondere ob die hinteren Gurte nicht mit dem Propeller kollidieren.


Als ich das Klarzeichen gebe, wird die Confidence sanft angehoben. Die Hafenmeister sind klasse, sie machen alles in Ruhe und mit viel Umsicht.


Nun wird die Confidence auf unseren Trailer gesetzt, in aller Ruhe und mit viel Gefühl.


Danach geht es zum Waschplatz, wo Tina und ich dem leicht bewachsenen Unterwasserschiff mit Hochdruckreinigern zu Leibe rücken. Auch hier haben wir ausreichend Zeit.


Nun wird die frisch gereinigte Confidence mit ihrem Trailer langsam in die Halle gefahren. Der Fahrer macht seine Sache sehr gut.


In der Halle ist es sehr eng und der Fahrer des Zugfahrzeugs muss ziemlich tricksen, um die Confidence auf ihren angestammten Platz zu bekommen. Aber alles klappt gut.


Nun steht sie hier in der Halle Schilksee-Süd, warm und trocken. Tina und ich machen eine Mittagspause im "el Möwenschiss". Anschließend fahre ich wieder zum Schiff und spüle den Motor.


Außerdem habe ich den Trailer noch "unterstützt", zur Entlastung der Räder und zur Stabilisierung.


Das Bugstrahlruder bleibt zwecks Trockung die nächsten Tage ausgefahren.

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Samstag, 28. September 2019
Abriggen - Ende der Segelsaison 2019
Die Segel sind abgeschlagen, der Mast ist mithilfe von Gunter, Ove und Klausi gelegt und eingelagert. Die Saison ist eindeutig vorbei. Am 16.Oktober soll die Confidence aufgeslippt werden. Bis dahin ist es zwar noch Zeit, aber mein Gesundheitszustand schränkt die Segelsehnsucht erheblich ein. Ich bin froh, dass bisher alles so glatt gelaufen ist. Aber wie heißt es doch so schön: Nach der Saison ist vor der Saison 😃.

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Samstag, 14. September 2019
Von Kappeln nach Kiel = 20,9 sm * Gesamt = 1125,9 sm
Mein Zustand hat sich leicht gebessert, konnte heute Nacht sogar drei bis vier Stunden schlafen. Ich werde versuchen, mich hier in Kappeln heute auszukurieren. Das Wetter ist jedenfalls nett, die Sonne scheint und ganz kalt ist es auch nicht.


Unseren Plan, heute noch hier zu bleiben, geben wir auf, weil 1. die nach Süden ziehenden Wildgänse ein gutes Omen für den Aufbruch sind und 2. der Wind heute günstig für Kiel ist, morgen leider eher zu viel sein wird.


Also auf auf! um 12:30 Uhr werfen wir die Leinen los und verlassen Kappeln. Wind westnordwest der Stärke 2 Beaufort.


Um 13 Uhr haben wir Maasholm querab. Um 13:30 Uhr ist Port Olpenitz passiert. Gegen 14 Uhr sind wir auf der Höhe von Schönhagen. Der Wind hat inzwischen etwas zugenommen, 4 Beaufort, so dass wir zwischen sechs und sieben Knoten Fahrt über Grund machen.


Tina steuert die meiste Zeit, Ich widme mich meinen Bauchschmerzen, allerdings ohne viel Erfolg.


Leuchtturm Bülk in Sicht.


Um 16:20 Uhr sind wir fest in unserer Heimat Box in Schilksee. Damit ist die Sommerreise 2019 beendet. Bis auf den krankheitsbedingten zu frühen Schluss war sie völlig okay, wir freuen uns, sie gemacht zu haben. Nächstes Jahr gibt's mehr. 🤗✌️

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Freitag, 13. September 2019
Hafentag Kappeln = 0,0 sm * Gesamt = 1104,8 sm
Der Tag fängt schlecht an. Um 5 Uhr werde ich wach durch erhebliche Magenschmerzen. sie lassen sich leider durch nichts beeinflussen und halten den ganzen Vormittag an. Schmerzmittel bringen kurzfristige Linderung. ich versuche zu schlafen, halte auf jeden Fall ziemlich die Ruhe ein. Tina umsorgt mich liebevoll. Es ist etwas windig, die Schlei strömt und lässt das Wasser in die Ostsee fließen und die Sonne scheint und macht es angenehm warm.


Tina holt Brötchen beim nahen Bäcker. Wir sitzen im Cockpit und frühstücken. Ich lasse mir die Sonne auf den Bauch scheinen, das bringt Linderung. Tina geht in den Ort, ich bleibe an Bord. Mein Zustand bessert sich nicht wesentlich.😨


Vermutlich habe ich eine Lebensmittelvergiftung, vermutlich von gestern Abend. Wir versuchen, mit den vielen Mitteln der Bordapotheke gegenan zu steuern. Abends nehme ich eine Ibuprofen-Schmerztablette. Damit kann ich besser einschlafen.

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Donnerstag, 12. September 2019
Von der Dyvig nach Kappeln = 34,1 sm * Gesamt = 1104,8 sm
Windvorhersage für heute W-SW vier bis fünf Beaufort.


Der morgen sieht noch freundlich aus, aber es ist so kalt, dass wir nicht im Cockpit, sondern unter Deck frühstücken.


Um 9:15 Uhr legen wir ab. Die ersten Meilen laufen wir unter Maschine, da Wind genau gegenan steht, dann um 10 Uhr setzen wir die Segel. Um 10:35 Uhr laufen wir in den Alsen-Sund ein. die Segel müssen geborgen werden, weil der Wind wieder genau von vorne kommt.


Die Klapp-Brücke bei Sonderborg passieren wir um 12:38 Uhr. Nachdem wir die Marina von Sonderborg passiert haben, setzen wir die Segel und rauschen mit halbem Wind in Richtung Deutschland. Inzwischen bläst es mit fünf Beaufort. Die Wellen sind aber noch sehr erträglich. Um 13:30 Uhr passieren wir den Leuchtturm Falshöft. Hier bergen wir auch das Großsegel, da die Böen zwischenzeitlich die Stärke 6 bis 7 Beaufort erreichen. Kurz vorm Einlaufen in die Schlei bergen wir in einer Windpause das Vorsegel.


Um 14:45 Uhr passieren wir den Leuchtturm von Schleimünde.


Der Wind wird immer böiger und stärker und wir sind froh, nun in geschützten Gewässern zu sein. Der Wind ist inzwischen aber so stark, dass wir nicht nach Maasholm fahren wollen. Die Enge in diesem Hafen, der starke Wind (bis 7 Bft.) und unser hochbordiges Schiff passen irgendwie nicht zusammen. Deshalb laufen wir weiter in die Schlei. Vor Grauhöft wird der Wind durch den Landschutz spürbar weniger.


Um 15:35 Uhr sind wir fest im Stadthafen von Kappeln. Hier ist es fast windstill und Strom steht hier auch nicht. Ein idealer Anlegeplatz. Die Sonne scheint und wir genehmigen uns ein Einlaufgetränk nach Wahl. Wir liegen hier total windgeschützt und empfinden es als Rückkehr in den Sommer. Vor Freude springt Tina gleich in die 17 Grad warme Schlei.


Abends lädt die Co-Skipperin den Skipper zu seinem Lieblinsessen "Rouladen mit Rotkohl" ins Restaurant "Meeres-Tochter" ein. Vielen Dank!


Lyrik von der Schlei, nettes Restaurant.

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Mittwoch, 11. September 2019
Hafentag Dyvig = 0,0 sm * Gesamt = 1070,7 sm
Heute morgen scheint die Sonne. Es ist 7:30 Uhr und die bestellten Brötchen liegen schon im Cockpit.


Ich stecke den Kopf aus der Luke und muss feststellen, dass es etwas kälter geworden ist. Trotzdem Kaffee kochen und im Cockpit frühstücken. Wenn man erst einmal im Cockpit sitzt, fühlt es sich gar nicht mehr so kalt an.


Nach dem Frühstück schnappen wir uns zwei Fahrräder vom Hotel und radeln durch die Lande. Fest im Auge haben wir dabei das Regenradar. Ab 13:45 Uhr soll eine große Regenfront über uns hinwegziehen. Und sie kommt auch pünktlich, 5 Minuten nachdem wir die Fahrräder wieder abgegeben haben. 🌧️ Wir veranstalten wieder Lesestunden und essen eine Kleinigkeit. Schauerböen pfeifen in den Masten. Gegen Abend lassen die Böen nach, aber der Regen bleibt. Gegen 19 Uhr kommt die Hafenmeisterin in strömendem Regen. Wir sind froh, dass wir auch noch die Frühstücksbrötchen bestellen können. Gegen 23 Uhr bleibt auch der Regen weg. Gute Nacht.

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Dienstag, 10. September 2019
Hafentag Dyvig = 0,0 sm * Gesamt = 1070,7 sm
Der Wind hat auf West gedreht, der Himmel ist fast bedeckt, ein paar blaue Wolkenlücken lassen ab und an die Sonne durchscheinen. Einige Böen gegen durch den Hafen. Wir liegen richtig mit der Nase im Wind. 4 dicke Brötchen liegen unter der Sprayhood.👍 Das klappt gut hier im Hafen.


Wir frühstücken ausgiebig im Cockpit, genießen den Windschutz. Tina träumt davon, schwimmen zu gehen. Das Wasser hat immerhin 19 Grad. Leider regnet es.


Aber das kann dem Badefrosch gar nichts anhaben. Tina macht ihren Traum wahr und geht ins frische Ostseewasser der Dyvig. Eiswürfeltemperatur gefühlt. Danach essen und lesen wir erst einmal.


Außerdem übt Tina Querflöte und ich klimpert etwas auf der Gitarre rum. Die kostenlosen Fahrräder am Hotel nutzen wir nun, um auf die andere Seite der Bucht zu radeln.


Dort befindet sich ein kleiner Kaufmannsladen mit einem kleinen Kräuterboot vor der Tür, der ab 16 Uhr geöffnet hat. Hier machen wir ein paar Basiseinkäufe.


Die jungen Kartoffeln kaufen wir hier in dem für Dänemark typischen Straßenverkauf auf Treu und Glauben. Zur Zeit regnet es gerade nicht.


Die Natur zeigt uns aber, dass sich der Herbst nähert.
Zurück an Bord eröffnen wir wieder die Lesestunde bzw. Tina schreibt ihr Reisetagebuch. Der Hafenmeister kommt zum Kassieren und nimmt wieder Bestellungen für die Morgenbrötchen entgegen.


Nach dem Besuch der luxuriösen Dusche sitzen wir im Cockpit und lesen und schauen dem Treiben von Kajakfahren zu, die offenbar ein Mann über Bord Manöver trainieren.


Das herbstliche Wolkentheater ist sehr beeindruckend, bringt uns aber leider etwas Regen und Kälte an Bord.
Abends genießen wir bei warmen Getränken (und warmer Luftzufuhr dank Püster) diverse Kulturbeiträge aus der Bord-Bibliothek bzw. -Mediathek.

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Montag, 9. September 2019
Von Faaborg in die Dyvig = 30,0 sm * Gesamt = 1070,7 sm

Hier ist jemand aus der Koje gefallen und hat Faaborg ganz früh am Morgen abgelichtet.

Danach gemütliches Aufstehen für alle, um 9:10 Uhr verlassen wir Faaborg. Das Wetter ist grau, der Wind bläst mit 0 bis 1 Beaufort aus Nordnordost.


Um 9:10 Uhr verlassen wir Faaborg, immer noch kein Wind. Also bemühen wir wieder unsere Diesel-Fock und tuckern aus dem Hafen und durch die Flachs Björnö.


Um 10:20 Uhr haben wir die Insel Lyö querab. Wind NNE 2 Beaufort, Kurs 263 Grad.


Die Nordtonne Tranesand (das ist der Nordzipfel von Alsen) runden wir um 13 Uhr.


Das Meer ist glatt, der Wind ist kaum messbar (hier etwas über 1 Knoten).


Ab und an kommt noch mal so etwas wie Sommerfeeling auf. Wir machen unter Maschine 6 Knoten Fahrt.


Um 14 Uhr 40 sind wir fest in der Marina Dyvig-Bro. Hier liegen wir vor der hübschen Kulisse des Badehotels.


Der Hafen ist noch ziemlich leer, aber nach und nach kommen noch einige Yachten. Um 18 Uhr kommt die Hafenmeisterin und kassiert das Liegegeld, nimmt aber gleichzeitig Bestellungen an für Brötchen, die morgens um 8 Uhr auf das Schiff geliefert werden. Inzwischen regnet es leider dauerhaft, ein typischer Landregen. Wir sitzen gemütlich unter Deck und lesen.

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Sonntag, 8. September 2019
Von Lundeborg nach Faaborg = 28,7 sm * Gesamt = 1040,7 sm
Heute morgen kein Wind, so auch die Wind- und Wettervorhersage. Nach einem Morgenkäffchen laufen wir um 9 Uhr aus. Wind Nordwest 2, also genau von hinten und somit bei der Stärke ziemlich unbrauchbar zum Segeln. Der Wind bleibt schwach und so müssen wir die ganze Zeit unseren guten Volvo-Diesel bemühen.


Um 10:15 Uhr fahren wir in den Svendborg-Sund ein. Hier treffen wir auf den berühmten Ausflungsdampfer "Helge".


Um 11:15 Uhr passieren wir die Brücke über den Svendborg-Sund.


Es ist einigermaßen warm, der Wind ist nach wie vor lau, aber wir werden von einer starken Strömung durch den Sund geschoben. Die Fahrt über Grund beträgt teilweise 7,5 Knoten.


Um 12:40 Uhr wird das Wetter leider ungemütlich. Leichte Schauerböen protzen mit ergiebiger Nässe.


Um 14 Uhr sind wir fest im alten Hafen von Faaborg. Es regnet leider immer noch etwas. Als der Regen aufhört, machen wir einen Landfall und gehen in die Stadt.


Ganz am Ende der Stadt entdecken wir einen geöffneten Lidl. Ein paar Kleinigkeiten werden eingekauft und dann geht es zurück an Bord.


Das Hafengeld und eine sogenannte Hafenkarte (die brauchen wir für den Sanitärbereich und für Strom) haben wir am Automaten bekommen und bezahlt. Den Tag beschließen wir - heute ist Sonntag - mit einem "Tatort" aus der Bordmediathek.

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Samstag, 7. September 2019
Hafentag Lundeborg = 0,0 sm * Gesamt = 1.012,0 sm
8 Uhr: Strahlend blauer Himmel, die Sonne scheint, es weht ein leichter SW-Wind.


Wieder Sommer? Wir hoffen.


Ich laufe nach dem Kaffeekochen erst mal zum örtlichen Köbmand und kaufe Brötchen. Gewaltige Dinger, Böller genannt, nicht zu vergleichen mit den sonstig üblichen dänischen Luftbrötchen.


Wir frühstücken im Cockpit. Leider tauchen jetzt die ersten Wolken auf. Aber es ist immer noch angenehm warm an der Luft. Wir diskutieren, ob wir auslaufen wollen, kommen aber zu der Entscheidung, heute noch hier zu bleiben.


Jetzt gehen wir erst einmal ins Hafenrestaurant. Es ist ein riesiges Buffet aufgebaut, an dem auch wir gegen entsprechendes Entgelt partizipieren können. Wisr treffen hier ein nettes französisches Paar, die bei uns am Tisch sitzen und mit denen wir uns mit Händen und Füßen unterhalten.


Abends gibt es hier ein Lichterfest, Thema Lundeborg by light.


Mit kleinen, lebenden Lichtern (über und unter Wasser) ist alles festlich illuminiert und in der Hafenkneipe spielt eine Band wilde Mucke. Ein toller Tagesabschluss.

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