Confidence on Tour
Dienstag, 13. Oktober 2020
Aufslippen - Ende der Saison 2020
Wegen eines für morgen angesagten Sturmes wird unser Schiff schon heute aus dem Wasser gehoben. Das Wetter ist spätsommerlich schön, kaum Wind und die Sonne scheint. Um 14 Uhr sind wir unterm Kran. Nachdem die Hebegurte auf ordentlichen Sitz kontrolliert worden sind (mit der Unterwasserkamera), wird die Confidence behutsam aus dem Wasser gehoben.


Nachdem sie auf dem Trailer steht, wird sie zum Waschplatz gefahren, wo Tina und ich Gelegenheit haben, das Unterwasserschiff mit einem Hochdruckreiniger zu säubern.


Danach geht es in die Halle, wo die Confidence sorgsam und mit viel Kompetenz von den Hafenmeistern eingeparkt wird.


Das war's. Endgültiges Ende der Saison 20 20.

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Donnerstag, 24. September 2020
Mast legen
Jetzt ist die Saison endgültig zu Ende. Um 9 Uhr treffen wir uns mit Jochen und Sven am Schiff und fahren zum Mastenkran im Südhafen. Kein Mensch ist vor uns und auch nach uns tut sich nichts. Wir sind absolut entspannt und nehmen den Mast in aller Ruhe runter. Entgegen der Vorhersage scheint die Sonne, aber es ist ziemlich böig. Um 11:30 Uhr liegt der gut eingepackte Mast im Mastenlager der Halle Süd. Alle Arbeit ist getan. Im sonnigen Cockpit geben wir uns nun einem leckeren Frühstück mit belegten Brötchen hin, welche Tina organisiert hatte. Ein paar Wolken sind am Himmel, aber die Sonne scheint überwiegend und wärmt uns wohlig. Vielen, vielen Dank an das tolle Helferteam.

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Montag, 21. September 2020
Absegeln auf der Kieler Förde = 7,1 sm * Gesamt = 869,1 sm
Bei herrlichstem Spätsommerwetter segeln wir die Confidence ein letztes Mal durch die glitzernden Wellen der Kieler Förde.


Mit an Bord ist unsere Schiffs-Taufpatin, meine Schwester Conni. Um 16 Uhr legen wir bei leichtem Ostwind ab und nehmen Kurs auf die Innenförde.


Um 16:45 Uhr haben wir den Leuchtturm Kiel-Friedrichsort querab.


Vor dem Hafen Stickenhörn ändern wir den Kurs und segeln nun in Richtung Außenförde. Um 17:10 Uhr haben wir Laboe querab und ändern unseren Kurs in Richtung Schilksee. Um 17:45 Uhr sind wir fest in unserer Heimat-Box.


Ein schöner Tag und eine schöne Segelsaison 2020, allerdings etwas geschmälert durch Corona, geht zu Ende.

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Samstag, 19. September 2020
Von Marstal nach Kiel = 33,1 sm * Gesamt = 862,0 sm
Schweren Herzens nehmen wir heute Abschied von Marstal. es scheint auch so, als ob es schon ein wenig der Abschied vom Sommer ist.


Zwar ist es immer noch sehr sommerlich, aber sehr diesig bewölkt, dafür weht aber fast kein Wind. Um 11:30 Uhr verlassen wir den Hafen von Marstal.


Die ersten Meilen müssen wir mit Maschine laufen, da der Wind sehr sehr schwächelt und zudem genau von vorne kommt.


Dann aber packen wir unseren Blister aus und versuchen unser Glück mal mit segeln. Zunächst schaffen wir gerade mal zwei bis drei Knoten Fahrt, im Laufe des Nachmittags aber gibt es etwas mehr Wind, so dass wir zum Schluss über 5 Knoten Fahrt machen.


17:55 Uhr haben wir den Leuchtturm Bülk querab. In der Strander Bucht wird der Blister geborgen, das war nicht ganz ohne, und danach das Großsegel. Um 18:20 Uhr sind wir fest in unserer Heimat-Box und werden von unseren freundlichen Nachbarn in Empfang genommen. Es war ein sehr schöner Absegeltörn, aber leider ist die Saison hiermit zu Ende.

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Freitag, 18. September 2020
Hafentag Marstal = 0,0 sm * Gesamt = 828,9 sm
Ein herrlicher Spätsommertag erwartet uns. Kein Wind, die einzige Aktivität kommt von den Schülern der örtlichen Navigationsschule.


Sie erlernen in kleinen Booten und im Marinekutter die Grundzüge des Seemannshandwerks. Eine kleine Brise aus südöstlicher Richtung kräuselt nun das Glitzerwasser.


Wir genießen diesen herrlichen Spätsommertag mit einem langen Frühstück im Cockpit.


Am Nachmittag erkunden wir mit unserem Gummiboot die flachen Lagunen um den Hafen von Marstal.


Eine herrliche, unberührte Landschaft eröffnet sich uns. Tina ist ganz begeistert von der Pflanzenwelt, die sie an ihre Zeit auf Sylt erinnert.


Zurück an Bord und einer kleinen Stärkung machen wir einen erneuten Landfall und besuchen nochmals den schönen Ort.


Das Wetter ist immer noch spätsommerlich schön, etwas kühl zwar, aber insgesamt herrlich.


Wir genießen den Abend im Cockpit mit Gesprächen und Telefonaten. Ein schönes Abendbrot mit einem anschließenden Kulturbeitrag beenden diesen wunderbaren Tag.

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Donnerstag, 17. September 2020
Hafentag Marstal = 0,0 sm * Gesamt = 828,9 sm
Heute morgen ist es etwas kühler, bewölkt, aber die Sonne scheint.


Ein extremes Hochwasser hat die Stege fast überflutet. Man kommt kaum von Bord.


Wir liegen immer noch mit der Nase im Wind und können so ein schönes, warmes und sonniges Frühstück im Cockpit genießen.


Ich mache einen kleinen Landgang – für Tina ist es aufgrund des Wasserstandes noch nicht möglich – und helfe anderen Yachten beim Anlegen. Der Wasserstand ist jetzt schon um 10 cm gesackt, diese Tendenz lässt hoffen!


Nach einer Ruhe-und Lesestunde verlassen wir das Schiff, was aufgrund des gesunkenen Wasserstandes wieder problemlos möglich ist. Wir bummeln durch die Stadt, kaufen etwas ein, und sehen uns am Hafen die Manöver der Großsegler an.


Gerade legt nämlich die Thor Heyerdahl aus Kiel an, das Manöver dauert ca. eine halbe Stunde.


Zurück an Bord erfreuen wir uns an einem "Schwedischen Sommeressen" als Abendbrot. Obgleich es schon nach 18 Uhr ist, scheint die Sonne immer noch und wärmt uns im windgeschützten Cockpit. Mit einem Film aus der Mediathek (Oktoberfest 1900) beschließen wir den Abend.

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Mittwoch, 16. September 2020
Vom Wormshöfer Noor nach Marstal = 25,1 sm * Gesamt = 828,9 sm
Die Sonne geht bei Windstille zauberhaft-zart auf. Schwäne gründeln im Morgenlicht. Es verspricht, ein sonniger Tag zu werden.


Gegen 8 Uhr stehen wir auf, da Tina um 9 Uhr einen Telefontermin hat. Das Wetter ist herbstlich diesig, aber schön.


Gegen 9 Uhr ziehen dicke Nebelbänke durch das Noor. Die Sicht wird immer schlechter und man hat keine Lust, los zu fahren. Kurz vor 12 Uhr nehmen wir den Anker auf. Leider hat sich der Ankerwirbel-Beschlag am Anker verhakt, so dass ich ihn nicht einziehen kann. Erst mit grober Gewalt und einigen freundlichen Schlägen mit dem Hammer regelt sich die Sache wieder.


Der Nebel hat sich verzgen, die Sicht ist wieder gut und der Wind kommt aus Nordwest. Noch in der Schlei setzen wir unsere Genua, die uns ganz gut in Richtung offene See zieht. Draußen auf der Ostsee bläst es dann etwas mehr, 13 bis 14 Knoten. Wir machen fünfeinhalb Knoten Fahrt. Leider lässt der Wind kontinuierlich nach, so dass wir zusätzlich noch das Großsegel setzen. Diese Maßnahme erhöht unsere Geschwindigkeit auf über 7 Knoten.


Leider nimmt der Wind jetzt aber langsam und stetig zu, sodass wir nach 2 Stunden das Großsegel wieder wegnehmen müssen. Wir machen immer noch 6,5 Knoten Fahrt nur mit dem Vorsegel.


An der Ansteuerungstonne zur Marstal-Rinne nehmen wir das Segel weg und laufen mit Maschine durch die Rinne in den Hafen ein.


Um 16:25 Uhr sind wir fest in einer Box. Alle unsere Nachbarn sind fast nur Deutsche.


Jetzt serviert Tina das leckere Abendbrot. Danach ist Siesta im Cockpit. EIn kleiner Abendspaziergang durch den Hafen und der Heizlüfter unter Deck beenden diesen schönen Tag.

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Dienstag, 15. September 2020
Ankertag Wormshöfer Noor = 0,0 sm * Gesamt = 803,8 sm
Ein diesiger, fast nebliger Morgen erwartet uns. Leichte Schleierwolken bedecken den Himmel, aber es ist im Cockpit schon wärmer als im Schiff selbst.


Wir frühstücken gemütlich im Cockpit und genießen die Ruhe und die Natur am Ankerplatz.


Späterhin gibt es eine kleine Rundfahrt mit dem Gummiboot, angetrieben durch Tinas und meine Muskelkraft. Nach dem Mittagessen und einer Lesestunde springen wir nun in die um 1° wärmeren Fluten der Schlei.


Es ist sehr warm und das Schwimmen ist sehr angenehm. Die Sonne beißt nicht mehr sondern wärmt nur noch mit schon etwas herbstlicher Milde.


Zum Abend hin rudern wir noch eine Runde durch die Ankerlieger.


2 junge Enten kommen vertrauensselig zu uns geschwommen und werden von mir mit einem halben Brötchen belohnt.


Windstill geht der Tag zu Ende. Wir sind zufrieden.

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Montag, 14. September 2020
Von Kiel ins Wormshöfer Noor = 19,3 sm * Gesamt = 803,8 sm
Heute ist der Sommer noch einmal zurückgekehrt. Sonne - aber leider wenig Wind, dafür ist es richtig warm. Wir eilen aufs Schiff und fahren kurz vor 12 Uhr los. kaum aus dem Hafen, setzen wir unseren Blister bei Windstärke 2.


Tatsächlich zieht er ganz gut und bringt uns auf knappe 4 Knoten Fahrt. Auf der Eckernförder Bucht nimmt der Wind etwas zu, 6 Knoten Wind, und so schaffen wir fünf Knoten Fahrt mit dem schönen Blister. In Höhe Damp ist der Spaß dann leider vorbei, der Wind schläft ein und wir bergen alle Segel. Die See wird langsam spiegelglatt und es wird auch etwas diesig. Seit geraumer Zeit steuert unser lieber " Herbert" und hält sicher den Kurs. Eine sehr entspannte und erholsame Fahrt.


Um 16:25 Uhr haben wir Olpenitz querab. Der Anker fällt um 17 Uhr in Wormshöfer Noor.


Das Wetter ist so schön, dass wir sofort ins Wasser springen. Das erweist sich jedoch als kälter als wir hofften, nur 18 Grad. Danach wärmen wir uns im sonnigen Cockpit und genießen die friedliche Stimmung hier im Noor. Nach einem kühlen und erfrischendem Ankerbier bereitet Tina ein leckeres Abendbrot für das Abendrot im Cockpit. Es wird Lammlachs mit Salat und Avocado-Creme gereicht.


Langsam neigt sich dieser schöne Tag seinem Ende zu.

.

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Donnerstag, 27. August 2020
Von der Dyvig nach Kiel = 45,6 sm * Gesamt = 784,5 sm
Ich stehe um 7 Uhr auf, Tina erscheint ebenso. Wir haben beide schlecht geschlafen, da das Schiff heute Nacht sehr stark schaukelte. Immer wieder kamen Schauerböen von erheblicher Stärke durch (10 Beaufort), welche die Confidence schaukeln liessen. Zwar habe ich schlecht geschlafen, dafür wurde ich aber nicht von einer Mücke gebissen. 🤗 Um 7:30 Uhr wird eine Tüte Brötchen auf das Vorschiff gelegt, genau wie gestern bestellt. 👍 Es ist recht frisch heute Morgen, man muss schon einen Pullover anziehen, wenn man sich wohlfühlen möchte. Um 10:40 Uhr legen wir ab. Wind westnordwest Stärke 3 Beaufort. Vorhergesagt für heute Nordwest 5 bis 6, Schauerböen und abflauend. Kaum sind wir durch die enge Einfahrt durch und haben die Stegsvig hinter uns gelassen, setzen wir Segel.


Wir segeln dann direkt vor dem Wind nur mit der Genua und machen um die 6 Knoten Fahrt.


Um 14 Uhr passieren wir die Klappbrücke in Sönderborg.


Den Leuchtturm Falshöft haben wir um 16 Uhr querab. Schleimünde passieren wir um 17 Uhr, hier setzen wir zusätzlich noch das Großsegel und machen damit berauschende Fahrt. Die Tonne 5 des Sperrgebietes bei Schönhagen passieren wir um 17:45 Uhr.


Um 20 Uhr sind wir fest in unserer Heimat-Box in Schilksee. Wir genießen den Abend im Cockpit bei einem Sundowner.


Eine schöne, abwechslungsreiche und interessante Reise geht damit zu ende. ⛵🌬️☀️💦🏖️

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Mittwoch, 26. August 2020
Hafentag Dyvig = 0,0 sm * Gesamt = 738,9 sm
Habe schlecht geschlafen, auch deshalb weiß ich heute Nacht auf Mückenjagd war (oder war es etwa eine gemeine Stechfliege, das das Fluggeräusch ein anderes als bei Mücken war). Das Vieh scheint sich jedenfalls seit Tagen von mir zu ernähren, jeden Morgen habe ich einen Stich am Arm oder an der Hand oder am Bein 😧. Erwischt habe ich es leider nicht, die Jagd geht weiter.


Heute morgen ist hier Dauerregen, der relativ heftig ausfällt. 💦💦 Zum Glück ist die Kuchenbude aufgebaut, so dann wir wenigstens ein trockenes Cockpit haben.


Wir kommen so langsam in die Gänge und machen es uns erst einmal beim Frühstück gemütlich. Eigentlich sollte heute auch Sturm sein, aber davon merken wir hier nichts. Auch der Regen lässt im Laufe des frühen Nachmittags nach, gleichwohl bleiben wir, obwohl es möglich gewesen wäre, nach Sonderborg zu segeln. Wir lesen viel, Tina schreibt ihren Familienartikel zu Ende und ich lege einen neuen Blog für unsere künftige Schiffsmatrosin an (tewe.blogger.de). Das Layout gefällt mir aber noch gar nicht. Abends nimmt der Wind stark zu und immer wieder wird das Schiff durch Böen geschüttelt. Vorhergesagt sind Böen bis 10 Beaufort. Der Schlaf ist dadurch recht unruhig.

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Dienstag, 25. August 2020
Hafen Dyvig = 0,0 sm * Gesamt = 738,9 sm
So fängt ein Spätsommertag an: Sonne, blauer Himmel, ganz leichter Wind. Unter Deck sind es 16 Grad im Cockpit unter der Sprayhood schon 34 Grad.


Ein schönes Sommerfrühstück im Cockpit eröffnet den Tag auf sehr angenehme Weise. Zufällig läuft gerade der Hafenmeister vorbei und ich frage ihn, ob ich an meinem Liegeplatz tanken kann. Er gibt sein okay und reicht mir den Tankrüssel zum Schiff herüber. Immerhin passen 69 Liter in unseren Tank und der ist jetzt wieder voll mit dänischen Diesel, kein Bio-Sprit (welcher im Verdacht steht, im Tank die sogenannte Dieselpest - Verklumpungen- zu erzeuen).


Im Laufe des Tages zieht sich der Himmel leider zu, die Wolken überwiegen und die Sonne scheint nur noch ganz selten.


Wir nutzen die Gelegenheit für ein Bad im Noor. Das Wasser ist immer noch relativ warm (21 Grad). Heute und morgen werden wir hier bleiben, weil das Wetter es so vorgibt. Die Wolken werden immer dunkler, sicherheitshalber bauen wir die Kuchenbude auf.


Kaum ist sie aufgebaut und erzeugt durch ihre bloße Existenz eine angenehme Wärme im Cockpit, da fängt es auch schon an zu regnen.


Es sind nur ein paar Tropfen und so radeln wir schnell auf die andere Seite zum Kaufmann. Schnell wieder zurück und der Regen wird mehr, das macht aber nichts, weil die Kuchenbude ja aufgebaut ist. 🤗💦 Und wir sind schließlich nicht aus Zucker. Der weitere Nachmittag und auch der Abend sind regnerisch und grau. Wir vergnügen uns mit lesen und schauen einen Film aus der Board-Mediathek.💤

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Montag, 24. August 2020
Von Kongebro in die Dyvig = 35,1 sm * Gesamt = 738,9 sm
Um 7:20 Uhr stehe ich auf, Tina ist auch schon wach, man hört sie im Badezimmer. Der Himmel ist leicht bedeckt, aber die Sonne scheint und es ist fast kein Wind. Wir ziehen die Confidence per Hand aus unserer Box und legen dann um 8:45 Uhr ab. Es ist immer noch windstill.


Kaum sind wir aus dem Hafen heraus, schiebt uns der mitlaufende Strom schnell durch den Sund, genannt Snaevringen, hinein in den Fänö-Sund.


Die Sonne scheint und wir genießen die Landschaft. Der versprochene Wind bleibt leider immer noch aus, so dass wir ihn wieder aus dem Tank nehmen müssen.


Um 9:50 Uhr haben wir den schönen Fänö-Sund passiert und setzen nun das Großsegel zum stützen. Der vorhergesagte Nordwestwind mutiert zum Südwind. Das Segel wird wieder geborgen, weil der Wind ja nun genau auf die Nase kommt. Um 11 Uhr passieren wir die Insel Brandsö.


Um 12 Uhr passieren wir den Hafen von Aarösund. Segeln ist leider immer noch nicht möglich. Um 13 Uhr können wir jedenfalls das Großsegel wieder als Stützsegel einsetzen, es verschafft uns einen leichten Geschwindigkeitsvorteil.⛵


Der Wind kommt jetzt aus Süd Südost mit der Stärke 2 Beaufort. die Sonne kommt zwar ab und an noch ein bisschen durch die Wolken durch, aber vor uns kann man ganz gut eine Schlechtwetterfront erkennen, die uns sicherlich irgendwann einmal nass machen wird. 💦


Um 15:07 Uhr sind wir fest in einer Box des Hafens Dyvig Bro. Nach dem Ankommen machen wir erstmal eine Pause, dann gibt es Abendbrot, schon wieder im Cockpit.


Aber die Freude dauert nicht lange an. Es fängt wieder an zu regnen und so müssen wir uns unter Deck verziehen.

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Sonntag, 23. August 2020
Hafentag Kongebro = 0,0 sm * Gesamt = 703,8 sm
Es ist kurz vor 8 Uhr, die Sonne scheint, aber es sind schon schwarze Wolken hinter der Brücke zu sehen.


Ich nutze die Zeit, unsere Wassertanks aufzufüllen. Aber – das war ja klar – genau dann kommt ein dicker Regenschauer und macht mich nass. 💦.


Während eines weiteren Regenschauers liegt eine deutsche Yacht mit einem ziemlich hektischen Manöver an. An Bord nur eine ältere Person und die scheint ziemlich aufgeregt zu sein. An Land stehen schon einige Leute und helfen beim Anlegen und gehen dann an Bord.


Inzwischen ist klar, dass hier etwas passiert sein muss, zumal der Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn erscheint. Auch kommt noch ein Auto mit dem Notarzt. Alle gehen an Bord und versorgen dort einen verletzten Menschen, offenbar die Frau des Skippers. Wie wir später erfahren, hat sie den Großbaum an den Kopf bekommen und ist dann ins Cockpit gestürzt. Die Frau wird mittels einer Trage von Bord gehoben und dann in den Rettungswagen gebracht. Der Skipper fährt mit. Ein weiterer deutscher Nachbar und wir verholen dann die Yacht dann so, das keiner behindert ist. Wir drücken der armen Frau alle Daumen und hoffen, dass es ihr bald besser geht.


Kurz nach 17 Uhr schnappen wir uns die Fahrräder und fahre noch einmal in die Stadt nach Middelfart. Hier läuft die gerade das Radrennen " Fünen rund", welches durch einen ständigen Hubschraubereinsatz auf sich aufmerksam macht.


Die Radfahrer des Rennens stören uns aber nicht, da sie die Straße benutzen und nicht wie wir den romantischen Waldweg.


Die Stadt ist voll mit Schaulustigen, einige Bereiche sind abgesperrt, aber wir schaffen es in die Innenstadt. Danach geht es zurück an Bord und wir bereiten uns auf die morgige Abfahrt vor.


Nach einem leckeren Abendessen genehmigen wir uns noch einen Film aus der Bord-Mediathek: Einen 40 Jahre alten Fernsehfilm "Die Schatzinsel".

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