Confidence on Tour
Donnerstag, 23. Juli 2026
Von Tunö nach Maarup/Samsö = 3,8 sm * Gesamt = 319,7 sm
Auch auf Tunö sind wir wie festgetackert. Wir können uns einfach nicht lösen. Das Wetter ist zu schön, der Strand ist herrlich, wir haben hier auf Tunö den besten Boxenplatz ever, der Wind ist zu wenig – oder zu viel, alles Gründe, eine Abreise zu verschieben.


Nach einem ausgiebigen Frühstück und einer Runde mit Tewe soll es aber nun doch losgehen. Wir verabschieden uns von den lieben Bootsnachbarn und laufen unter Maschine zügig mit Kurs 115 Grad in Richtung Samsö. Wind NW 2-3 Beaufort. Kurz nach Verlassen des Hafens müssen wir mit erheblich Seitenwellen zurechtkommen, keine leichte Aufgabe.


Tewe ist davon unbeeindruckt, ihr geht es gut, uns auch. Aber wir haben ja auch nur noch 3 sm vor uns, eine halbe Stunde. Vor dem Hafen von Maarup wird die See ruhiger, so dass wir die Leinen und Feder vorbereiten können.


Im fast leeren Hafen finden wir um 10:40 Uhr einen wunderbaren Platz längsseits am Steg.


Wasser und Strom sind in Griffnähe und Tewe bekommt ihren Landausflug mit Tina spendiert. Es ist wieder sehr heiß, Sommer eben.


Das ist unser heutiger Törn von Tunö nach Maarup auf Samsö.

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Freitag, 10. Juli 2026
Von Juelsminde nach Tunö = 21,6 sm * Gesamt = 315,9 sm
Morgens um 04:15 Uhr klingelt mein Wecker. Es ist hell und ich bin noch müde. Aber es hilft nichts. Heute wollen wir das gastliche Juelsminde verlassen. Tina kocht Kaffee und ich mache eine lange Runde mit Tewe.


Um 5:24 Uhr sind die Leinen los und wir laufen aus. Wind NW 1 Beaufort, die Sonne scheint und das Wasser ist annähernd wellenlos.


Wir laufen unter Maschine mit 5,5 Knoten Fahrt bei 1500 Touren. Die Untiefentonne Ashoved Flak passieren wir um 6:05 Uhr.


Es setzt nun ein leichter NW-Wind ein, so dass wir um 6:20 Uhr die Segel setzen können und flott durch das Wasser gleiten, über 6 Knoten!


Die Sonne scheint, über Land sieht man noch dicke Nebelschwaden. Es ist sehr frisch und wir haben Pullover und Jacken an. Das mit vielen Untiefentonnen bezeichnete Seegebiet nördlich von Endelave passieren wir unter Segel und bei blauem Himmel.


Frühstück gibt es aus Zeitersparnisgründen unterwegs während des Segelns. Ab und an schiebt die Maschine etwas mit, damit wir die Untiefen sicher passieren können. Die letzte Untiefentonne-Nord – WP 675 – passieren wir um 7:54 Uhr.


Um 9:35 Uhr sind wir fest auf der Insel Tunö und liegen direkt längsseits am Steg.


Das ist unser heutiger Törn von Juelsminde nach Tunö.

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Montag, 29. Juni 2026
Von Middelfart nach Juelsminde = 24,1 sm * Gesamt = 294,3 sm
Leichte westliche Winde sind vorhergesagt. Heute morgen ist es angenehm kühl. Die Sonne wird noch von vielen Wolken verdeckt. Der Wind ist schwach, als wir um 10:15 Uhr den Hafen von Middelfart verlassen.


Durch den Fänö-Sund, dieses schöne Stück Natur, motoren wir noch. In der Höhe Skaerbaek setzen wir die Segel und werden so zügig vorangetrieben. Um 11:20 Uhr passieren wir die neue kleine-Belt-Brücke bei Westwind 3-4 Beaufort.


Wir rauschen mit bis zu 9 Knoten den kleinen Belt hoch. Den Leuchtturm Strib passieren wir um 11:35 Uhr und laufen mit neuem Kurs 56 Grad in das Kattegat. Die Untiefentonne Kasserodde-Flak-E (Veijle-Fjord) haben wir um 12:40 Uhr querab. Um 13:35 Uhr passieren wir das Björnknude Flak vor Julesminde.


Um 14:25 Uhr sind wir fest im Hafen von Juelsminde. Der Hafen ist voller, als von mir angenommen.


Das ist unser heutiger Törn von Middelfart nach Juelsminde.

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Samstag, 27. Juni 2026
Von Aarö nach Middelfart = 15,2 sm * Gesamt = 270,2 sm
Heute wieder Start in einen heißen Sommertag. Der Himmel ist heute nicht knackig blau, sondern eher milchig blau und am Horizont leicht gräulich. Wir frühstücken gemütlich im Cockpit und legen dann um 10:35 Uhr ab. Es weht ein leichter SE-Wind der Stärke 3. Unmittelbar nach Verlassen den Hafens setzen wir die Segel und können so mit relativ guter Geschwindigkeit durch das Fahrwasserlabyrinth oberhalb Aarös mit wenig Welle durchs Wasser gleiten.


Um 11:30 Uhr haben wir Rödegrund querab und segeln weiterhin ruhig über den kleinen Belt. Es ist immer noch sehr heiß, 27 Grad. Die Insel Brandsö passieren wir um 12:20 Uhr. Den in diesem Seegebiet gemeldeten Buckelwal sehen wir leider nicht. Um 14 Uhr haben wir Stenderup querab und müssen die Segel wegen Windmangels bergen. Es sind ja auch nur noch wenige Meilen bis Middelfart. Die See ist spiegelblank.


Um 14:50 Uhr sind wir fest in der Marina von Middelfart, welche noch einige wenige Plätze für uns bietet.


Das ist unser heutiger Törn von Aarö nach Middelfart.

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Freitag, 26. Juni 2026
Von Aerösköbing zur Insel Aerö = 34,2 sm * Gesamt = 255,0 sm
Wieder ein brüllend heißer Tag. Heute soll es sogar der Heißeste werden. Der Himmel ist blau und Sven und ich sind bester Stimmung. Um 10:50 Uhr verabschieden wir Aerösköbing und setzen gleich nachdem wir die Ansteuerungslinie verlassen haben das Großsegel. Wind SSE Stärke 2-3 Beaufort. Um 12:50 Uhr haben wir Söby querab. Um 13:05 Uhr bergen wir das Großsegel, nachdem der Wind nun weg ist.


Gerade hatte ich mich kurz hingelegt, da meldet Sven einen "blinden Passagier" in Gestalt eines Wellensittichs. Nachdem Sven ihm Speis und ein Getränk angeboten hat (was er dankbar annahm) verabschiedete sich der kleine Flattermann und verschwand in der Weite der dänischen Inselwelt.


Die Sonne brennt vom Himmel. Um 13:30 Uhr haben wir die Nordspitze Aerös mit dem Leuchtfeuer Skjoldnaes querab. Um 14:15 Uhr weht der Wind wieder etwas und wir setzen vor der Insel Lyö das Vorsegel, die Genua. Um 15:35 Uhr schläft der Wind wieder ein und das Segel muss nun wieder runter. Maschine an.


Um 16:10 Uhr haben wir den Leuchtturm Helnaes querab. Wir laufen weiterhin mit der Maschine. Um 17:55 Uhr laufen wir in den Aarö-Sund ein.


Um 18:25 Uhr sind wir fest im Inselhafen von Aarö. Hilfe beim Anlegen erhalten wir von freundlichen Nachbarn.


Das ist unser heutiger Törn von Aerösköbing zur Insel Aarö.

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Donnerstag, 25. Juni 2026
Von Avernakö nach Aerösköbing = 12,2 sm * Gesamt = 220,8 sm
7:30 Uhr: Sven verlässt auf leisen Sohlen das Schiff und läuft eine Runde über die schöne Insel Avernakö. Um 8:00 Uhr fange ich an, das Frühstück zuzubereiten. Kaffee und Eier kochen, Brötchen aufbacken. Als die Besatzung der Confidence wieder vollzählig an Bord ist, widmen wir uns einem köstlichen Frühstück mit frischen Brötchen (sie schmeckten jedenfalls knackig und frisch).


Um 10:30 Uhr lösen wir die Leinen und verlassen den Hafen. Wind WSW 3 Beaufort, strahlend blauer Himmel, ein leicht gestiegenes Barometer. Um 11:50 Uhr sind wir in der Drejö-Passage, in welcher ein riesiges Baufahrzeug liegt und offenbar baggert. Auch ist eine Taucherflagge gesetzt, also Vorsicht. Wir segeln nur unter Genua, Geschwindigkeit so 4 bis 5 Knoten Fahrt bei Windstärke 3 Beaufort.


Der Wind kommt sehr achterlich und unser „Herbert“ steuert überwiegend. Um 12:05 Uhr haben wie die Untiefentonne Drejö-W passiert und laufen nun unter gleicher Besegelung mit Kurs 146 Grad auf die Ansteuerung von Aerösköbing zu. Um 13:25 Uhr sind wir fest in einer Box mit der Nase im Wind.


Das ist unser heutiger Törn von Avernakö nach Aerösköbing.

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Mittwoch, 24. Juni 2026
Vom Wormshöfter Noor nach Avernakö = 28,0 sm * Gesamt = 208,6 sm
Ein milder Morgen lädt ein zum Bade. Vor dem Frühstück springen wir in das 21 Grad warme Noorwasser und erfrischen uns. Nach dem gemütlichen Frühstück im Cockpit heißt es um 10:45 Uhr: Anker auf! Selbiger lässt sich ohne Probleme bergen und wir verlassen das Wormshöfter Noor. Um 11:20 Uhr sind wir aus der Schlei raus!


Wir setzen ob des südöstlichen Windes der Stärke 2 Beaufort neben dem Groß auch den Blister und werden dadurch stetig und mit 4-5 Knoten nach vorne gezogen. Der Himmel ist leicht bewölkt und es ist angenehm warm.


Die Tonne Bredegrund-S passieren wir um 13 Uhr. Wir machen immer noch ausreichend Fahrt und freuen uns über das bischen Wind. Um 15 Uhr haben wir Mommark querab. Die ganze Zeit schon hat unser treuer Autopilot „Herbert“ gesteuert und ausgezeichnet den Kurs gehalten.


Um 16 Uhr, nachdem die könglich-dänische Yacht „Danebrog“ an uns vorbeigezogen ist, schläft der Wind total ein! Wir bergen alle Segel und legen die letzten Meilen unter Maschine zurück. Das Barometer ist inzwischen um 3 Striche gefallen. Sehr seltsam.


Um 17:10 Uhr sind wir fest im Hafen von Avernakö, der schon ziemlich voll ist.


Das ist unser heutiger Törn unter Blister vom Wormshöfter Noor nach Avernakö.

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Dienstag, 23. Juni 2026
Von Kiel-Stickenhörn ins Wormshöfter Noor = 21,2 sm * Gesamt = 180,6 sm
Brüllendes Sommerwetter. Ganz Deutschland stöhnt unter einer Hitzewelle, ganz Deutschland? Wir in Kiel halten es gut aus. Um 10 Uhr holen wir Sven ab und Tina fährt uns nach Stickenhörn. Wir klarieren das Schiff, Sven richtet sich häuslich ein und um 11 Uhr laufen wir aus. Wind NW 3-4 Beaufort, also genau gegenan. Die Kieler Förde ist voll mit großen und kleinen Segelbooten. Die Regattafelder sind schon besetzt und wir müssen uns aus der Förde hinausschlengeln. Alles unter Maschine. Endlich um 13:40 Uhr sind wir frei und können Segel setzen.


Um 14:30 Uhr haben wir Damp querab und um 15:30 Uhr Schönhagen. Wind ENE 2 Beaufort. Jetzt dreht der Wind auf E 1-2 Baufort und später auf S 1-2 Beaufort.


Wir bergen die Segel und nutzen die Kraft des Volvo-Penta Motors um durch die kleinen Glitzerwellen zu gleiten. Um 17 Uhr laufen wir in die Schlei ein. Um 17:40 Uhr fällt der Anker im Wormshöfter Noor auf 2,2o m Wasser. Die von uns gemessene Wassertemperatur liegt bei 21 Grad.


Das ist unser heutiger Tagestörn von Kiel-Stickenhörn in die Schlei ins Wormshöfter Noor.

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Donnerstag, 18. Juni 2026
Von Kiel-Schilksee nach Kiel-Stickenhörn = 4,0 sm Gesamt = 159,4 sm
Es knistert permanent. Es ist der Steg-Lautsprecher, mit dem nun wieder von Halbgaren rumexperimentiert wird: „Hallo, Hallo“ jetzt kommt die Steigerung „Eins, Zwei, Drei, Hallo“. Es folgen noch viele geistige Absonderungen dieser Art. Es nervt. Dann ein Glockensignal über den Lautsprecher. Dann werden wieder Zahlen durchgegeben, diesmal etwas näher an Zehn: „sechs, sieben, acht“.


Das sind die Vorboten der Kieler Woche, die am Samstag anfängt und deretwegen wir unseren Platz in Schilksee räumen müssen. Tina macht sich mit Tewe auf den Weg, um Brötchen in Strande zu kaufen. Ich lese ausführlich die elektronische Tageszeitung. Nach einem schönen Frühstück im Cockpit, inzwischen ist wieder Sommerwetter mit angenehmen Temperturen und einem lauen Lüftchen aus SW.


Um 12:10 Uhr verlassen wir Schilksee. Es herrscht schon ein emsiges Treiben an Land wie auch auf dem Wasser. Wir laufen unter Maschine mit 1500 Touren und 5 Knoten Fahrt in Richtung Innenförde. Um 12:37 Uhr haben wir den Anleger Falckenstein querab, Kurs 181 Grad. Dann passieren wir den Leuchtturm Friedrichsort und ändern den Kurs leicht nach Steuerbord. Vor uns liegt der Hafen Stickenhörn.


Um 13 Uhr sind wir fest an Steg 1, Platz 85, den der freundliche Hafenmeister für uns reserviert hat.


Das nenne ich mal hervorragenden Service der Hafenmeister der Sporthafen-GmbH. Es hat alles gut geklappt mit dem Ausweichplatz zur Kieler Woche 2026.


Das ist unser heutiger Kurztörn innerhalb der Kieler Förde.

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Mittwoch, 17. Juni 2026
Von Marstal nach Kiel = 30,6 sm * Gesamt = 155,4 sm
Heute morgen, 5 Uhr, aufstehen! Aber es nützt ja nix, wir wollen früh los, zurück nach Kiel. Ich mache eine Hunderunde mit Tewe, Tina kocht Kaffee und bereitet des Frühstück vor. Um 06:45 Uhr werfen wir die Leinen los. Wind WSW Stärke 2 Beaufort. Es ist grau und die Luft ist noch herbstlich frisch. Unter Maschine laufen wir aus dem Hafen in die Marstal-Rinne.


Um 07:07 Uhr sind wir auf Kurs Kiel, 201 Grad. Der Wind weht immer noch schwach aus WSW, Stärke 2-3 Beaufort.


Zur Unterstützung wird das Großsegel gesetzt. Es zieht etwas mit. Der Motor läuft mit s1500 Touren. Nachdem der Wind immer vorlicher kommt, bergen wir gegen 10 Uhr Großsegel undlaufen nun nur noch unter Maschine.


Um 11:25 Uhr haben wir den Leuchtturm Kiel querab. Es sind immer noch kaum Wellen. Tewe haben wir heute früh ein paar Rescue-Tropfen gegeben und hoffen so, dass sie nicht mehr opfern muss.


Ihre Box haben wir windgeschützt im Cockpit unter der Sprayhood plaziert. Es scheint ihr zu gefallen, sie liegt relativ entspannt und hat sich eingekuschelt. Um 12:05 Uhr ist der Leuchtturm Bülk querab, der Wind ist immer noch sehr schwach und wir erkennen auf der Wasseroberfläche einige Flautenzonen. Ab und zu sehen wir jetzt Tümmler neben und hinter uns, die sich durch kräftiges Schnaufen bemerkbar machen.


Leider sichten wir auch eine tote Robbe, auf der eine Silbermöwe sitzt und den Kadaver mit ihrem Schnabel bearbeitet. Nun ist es inzwischen sehr warm geworden und der Sommer kehrt anscheinend zurück. Um 12:20 Uhr sind wir fest in Schilksee in unserer Heimatbox.


Das ist unser heutiger Törn von Marstal nach Kiel.

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Donnerstag, 11. Juni 2026
Von Kiel nach Marstal = 30,6 sm * Gesamt = 124,8 sm
Heute solls klappen mit dem Segeln. Günstige Wind- und Wetterprognosen lassen uns hoffen. Bevor wir richtig starten, laufen wir die Tankstelle in Strande an. Dort gibt es biofreien Diesel. Wir tanken 98 Liter und sind dafür 224 € los, Literpreis 2,39 €. Um 11 Uhr verlassen wir den Hafen von Strande bei westlichen Winden der Stärke 1 Beaufort. Bei inzwischen W 4 Beaufort setzen wir in Höhe des Leuchtturms Bülk die Segel.


Von den vorhergsagten W bis SW Winden 3-4 Beaufort sind wir inzwischen weit entfernt. Um 11:53 Uhr bergen wir bei W 5-6 Beaufort das Großsegel und laufen weiter Kurs Nord nur mit der Genua. Die Wellen sind ziemlich heftig und kommen schräg von achtern. Sie lassen die Confidence ziemlich rollen. Um 13:55 Uhr haben wir nur noch wenig Wind (W 2-3 Beaufort), aber die Wellen bleiben unruhig. Wir lassen die Maschine zur Unterstützung mitlaufen. Wenig später bergen wir auch das Vorsegel. Um 14:30 Uhr kommt der Wind mit 4-5 Beaufort wieder zurück, so dass das Vorsegel reaktiviert wird.


Von Tewe merken wir wenig, sie ist in ihrer Box hinter dem Steuerstand verschwunden und rührt sich nicht. Um 15:30 Uhr bergen wir das Vorsegel vor der Marstal-Rinne, die zum Hafen führt.


Um 16 Uhr sind wir fest im Hafen mit der Nase gegen den Wind am Steg 9 in einer Box. Hier entdecken wir, dass unsere Tewe den Törn nicht gut überstanden hat. Sie hat wieder geopfert, ist nun aber wieder an Deck und Tina dreht sofort eine kleine Runde mit ihr.


Das war unser heutiger Törn von Kiel nach Marstal. Hier ist übrigens der Sommer ausgebrochen, kein Regen aber viel Sonne.

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Mittwoch, 10. Juni 2026
Von Kiel zurück nach Kiel = 7,2 sm * Gesamt = 94,2 sm
Heute soll unser Sommertörn, Teil 2, starten. Nachdem an Land alle Pflichten erledigt sind (Auto nach Stickenhörn fahren, das 2. Auto vom Schilkseer Parkplatz entfernen, Hunderunde drehen, Hafenmeister informieren) verlassen wir um 14:06 Uhr den Hafen. Wind WSW Stärke 4, viele Wolken, aber auch mal Sonne.


Alles ok. Um 14:25 Uhr haben wir den Leuchtturm Bülk querab und ändern unseren Kurs langsam auf 350 Grad. Der Wind kommt leider relativ vorlich. Die angesagten Windstärken – 4-5 Beaufort abnehmend 3 – nehmen leider deutlich zu, in Böen über 30 Knoten!


Einkleidung jetzt: Großer Seehund! Leichter Regen setzt ein und die Gischt verhüllt das Vorschiff mit salzigem Wasser. So kommen wir leider nicht zum gewünschten Ziel, nämlich in die Schlei. Schweren Herzens machen wir eine Wende von 180 Grad und laufen mit 7 – 8 Knoten Fahrt (nur mit dem Vorsegel) zurück in die Kieler Förde.


Neben uns läuft der Logger „Luciana“ mit mehr Besegelung gleichschnell. Die Böen machen uns das Leben nicht leicht, insbesondere als wir das Vorsegel bergen wollen.


Alles geht aber gut und um 15:40 Uhr sind wir wieder fest in der Heimatbox. Morgen werden wir einen neuen Versuch starten!


Das ist unser heutiger Törn, kurz aber knackig!

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Sonntag, 31. Mai 2026
Von Kappeln nach Kiel-Schilksee = 21,2 sm * Gesamt = 87,0 sm
Ein grauer Morgen in Kappeln. Absolut Windstill. Vorhergesagte Winde W-NW 3-4 Beaufort. Um 12:20 Uhr legen wir nach einem reichhaltigen Frühstück und einer Tewe-Runde ab. Ein leichter östlicher Strom schiebt uns gemütlich aus der Schlei, die Maschine läuft mit 1200 Touren, wir setzen das in 4,5 Knoten Fahrt um.


Um 12:37 Uhr haben wir den Rabelsund querab.


Tewe liegt in ihrer Box hinterm Steuerstand und schläft. Um 13:15 Uhr haben wir Schleimünde passiert und laufen nun mit südlichem Kurs immer noch unter Maschine. Ein leichter Wind der Stärke 2 Beaufort lässt und weiter unter Motor laufen. Um 14:04 Uhr passieren wir die Sperrgebietstonne 5 und ändern unseren Kurs auf 150 Grad.


15:50 Uhr ist der Leuchtturm Bülk querab, Wind NE 2 Beaufort. Um 16:25 Uhr haben wir unseren Heimathafen erreicht und sind fest in unserer Box.


Das ist unser heutiger Törn von Kappeln nach Kiel-Schilksee.

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Samstag, 30. Mai 2026
Von Maasholm-Modersitzky nach Kappeln = 3,2 sm * Gesamt = 65,8 sm
Ein sehr kühler Wind aus Nordwest mit einigen Böen pfeift heute morgen durchs Cockpit. Die Crew-Besprechung ergibt: Wir brauchen einen kuscheligeren Platz! Nach dem Tewe-Gang „Rund de Maas“ beschließen wir den Sprung in den Stadthafen von Kappeln zu unternehmen. Es ist grau und die Sonne hat sich hinter vielen Wolken versteckt. Dafür ist es aber warm. Um 12:50 Uhr verlassen wir den Hafen und laufen unter Maschine in die Schlei hinein.


Um 13:10 Uhr passieren wir das romantisch gelegene Rabelsund. Der Wind ist hier nicht so bissig wie im Wormshöfter Noor.


Um 13:35 Uhr sind wir fest im Stadthafen Kappelns, der wieder erwarten doch recht voll ist. Es gibt nur noch 3 Liegeplätze.


Das ist unser heutiger Kleinsttörn von Maasholm nach Kappeln.


Die Web-Cam von Kappeln hat uns auch erfasst.

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