Confidence on Tour
Mittwoch, 9. Mai 2018
Von Aerösköbing nach Avernakö = 12,9 sm * Gesamt = 240,2 sm
Nach dem Frühstück geht es zum Tanken, 65 L passen in den Tank. Um 11:25 Uhr verlassen wir den schönen Hafen. 5 Minuten später stehen die Segel bei ESE 4 Bft. und beschleunigen uns auf über 7 kn.


Die Sonne scheint und wir sind nur glücklich. Der Wind frischt unterwegs auf 17 kn = 5 Bft. auf. Wir kommen sehr gut voran und freuen uns über unser schnelles Schiff.


Um 14:20 Uhr sind wir fest im Hafen der kleinen Insel Avernakö.


Wir liegen gut geschützt vor dem in die Hafeneinfahrt einlaufenden Schwell längsseits an der Hafenmauer. Nach der Siesta gibt es Abendbrot und danach machen wir eine kleine Fahrradtour mit den beim Hafenmeister stehenden Fahrrädern, die man offensichtlich so nehmen kann. Wir fahren bis zum Dorf mit dem Teich der geschützten und seltenen Glockenfrösche, an dem wir uns am glockenähnlichen Gequake der Tiere erfreuen.

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Dienstag, 8. Mai 2018
Vom Thurö Bund nach Aerösköbing = 16,4 sm * Gesamt = 227,3 sm
Ein jungfräulicher Maimorgen weckt uns mit seinem grünen Flor und Vogelgesang im Sonnenschein. Das Barometer ist etwas gesackt, es weht endlich ein leichter Wind aus dem östlichen Quadranten. Ein Tag, der uns zum Segeln einlädt. Um 11 Uhr nehmen wir den Anker auf und verlassen den Thurö Bund.


Durch den wunderschönen Svendborgsund geht es nur mit Maschine.


Um 11:45 Uhr haben wir Svendborg querab und setzen danach die Segel. Wir haben ENE 2 Bft., kommen aber im Höjestene Löb gut voran, 6 kn!


Um 14:30 Uhr sind wir fest in der Marina von Aerösköping. Wir liegen direkt neben der "Luna Nostra", unseren Stegnachbarn aus Schilksee. Abends haben wir dann ein nettes, gemeinschaftliches Grillen veranstaltet.

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Montag, 7. Mai 2018
Von Strynö in den Thurö Bund = 11,9 sm * Gesamt = 210,9 sm
Wieder so ein herrlicher Morgen. Ich marschiere um 8 Uhr in das Sanitärhaus am Hafen und Dusche ausgiebig. Danach setze ich mich ins Cockpit und genieße diesen wunderbaren Morgen. ich lese gerade ein Buch, in dem der Protagonist offenbar ähnliche Gefühle hat: "in den Träumen der Segler liegt oft der frühe Morgendunst als Verheißung eines schönen Tages über der See, so wie in früheren Zeiten der Schleier vor dem Antlitz einer verführerisch schönen Frau." So könnte man diesen Morgen eben auch beschreiben. Die Vögel tirilieren und die Stimmung ist friedlich und still, Ruhe. Ganz anders als in der restlichen Welt. Es gibt wieder ein ausgedehntes Frühstück im Cockpit unter dem Sonnensegel. Danach gehen wir noch mal an Land, um unsere Wasserflaschen aufzufüllen.


Jetzt macht Tina den Anbadeversuch, die Zweite, aber zu kalt! Beim Sanitärhaus lernen wir zufällig Peter kennen, einen Deutschen, Hamburger, der hier auf der Insel heimisch gworden ist und der uns viel von der Insel und aus seiner (und unserer) Vergangenheit erzählt. Bei etwas Sündwind - 1 Bft. - verlassen wir Strynö um 12:25 Uhr mit nördlichem Kurs.


Die Brücke bei Rudköping passieren wir um 13:10 Uhr. Immer noch kein Wind, dafür aber Schiebestrom, der und 2,5 kn Fahrt plus beschert.


Wir laufen teilweise mit 7,5 kn durch das enge, betonnte Fahrwasser.


Um 14 Uhr laufen wir in den Svendborgsund ein. Wind ENE 1-2 Bft.


Zum Segeln reicht es leider immer noch nicht und so müssen wir weiterhin den Wind aus dem Dieseltank holen.


Um 14:35 Uhr fällt der Anker im Thurö Bund auf 2,40 m Tiefe. Ab jetzt relaxen wir nur noch.


Anbadeversuch von Anker liegend, die Dritte. Leider wider nix, Wasser immer noch zu kalt!


Tina zaubert zum Abendbrot ein "schwedisches Sommeressen".


Wieder verwöhnt uns ein herrlicher Sonnenuntergang. Zeit für einen Sundowner!

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Sonntag, 6. Mai 2018
Von Bagenkop nach Strynö = 14,1 sm * Gesamt = 199,0 sm
Wieder ein sommerlicher Morgen mit Frühstück im Cockpit. Bei ESE 2 verlassen wir Bagenkop. Der Wind kommt genau von hinten, so dass wir es erst mit dem Vorsegel versuchen.


Wir setzen denn aber doch noch das Groß und schaffen es damit ca. 3 kn schnell zu sein. Die Marstal Rinne laufen wir unter Maschine ein. 13:35 Uhr haben wir Marstal querab und können wieder segeln, da sich der Kurs auf 360 Grad ändert. Nach einer weiteren Kursänderung laufen wir 40 Grad und schaffen mit diesem "am-Wind-Kurs" 5,8 kn Fahrt. Um 14:50 Uhr sind wir fest im Strynö Hafen. Ein sehr kleiner aber gemütlicher Inselhafen, den ich im letzten Jahr mit Ksrl entdeckt habe. Nach einer kleinen Ankuftspause leihen wir 2 Fahrräder vom Hafen und erkunden die Insel.


Zunächst erfreuen wir uns an diesem Schild. Elche?? War wohl ein Spaß. Die "Einschusslöcher" sind übrigens aufgeklebt.


Strynö ist zauberhaft wie das Wetter. Solche Häuser wie dieses hier gibt es viele auf der Insel.


Wir radeln zum Westufer, wo es einen Kleinboothafen und eine alte Mühle gibt.


Die Fahrräder gibt es am Hafen für eine Tagesgebühr von 20 DKK.


Tina probt einen "Anbadeversuch". Die Kinder des Dorfes hier waren übrigens alle schon baden.


Hier sieht man den kleinen Hafen in seiner ganzen Ausdehnung. Wir gehen jetzt aber an Bord und Tina serviert ein köstliches Abendessen im Abendrot.

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Samstag, 5. Mai 2018
Vom Wormshöfter Noor nach Bagenkop = 25,3 sm * Gesamt = 184,9 sm
Ein herrlicher Frühlingsmorgen. Magic moments.


Noch vor dem Aufstehen macht Tina dieses Foto. Ich stehe um kurz vor 8 Uhr auf und mache Kaffee. Dann genieße ich diesen stillen, wunderbaren Morgen im Cockpit. Um 10:10 Uhr nehmen wir den Anker auf und verlassen das Noor. Um 10:40 Uhr laufen wir aus der Schlei aus mit Kurs 75 Grad.


Die gute Nachricht: Herrliche Sonne, keine Wellen und gutes Vorankommen mit 6 kn Fahrt. Die "schlechte" Nachricht: Kein Wind und das bleibt die ganze Zeit so, daher Motorfahrt.


Trotzdem sind wir gut gelaunt, schalten unseren Autopiloten "Herbert" ein und freuen uns an der Natur und den vielen Schweinswalsichtungen auf dieser Reise.


Einlaufen Bagenkop / Langeland. Um 14:40 Uhr sind wir fest in Bagenkop. Wir bezahlen das Hafengeld am Automaten und Tina mietet uns Fahrräder, mit denen wir auf eine kleine Erkungungsreise gehen. Wir essen den ersten dänischen Pölser (der meinen Blutzucker ordentlich nach oben treibt) und genießen die Schönheiten Langelands.


Wir sehen viele Wildpferde (Konics) und genießen die aufblühende Flora der Insel.


Der Abend belohnt uns mit einem phantastischen Sonnenuntergang.

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Freitag, 4. Mai 2018
Von Kiel ins Wormshöfter Noor = 19,1 sm * Gesamt = 159,6 sm
Das Schiff wird seeklar gemacht. Wir haben 10 Tage Segeln vor uns, hurra!


Heute ist wieder ein herrlicher Frühlingstag, leichter Ostwind, die Sonne scheint und wir stechen um 15:15 Uhr in See. Um 15:40 Uhr haben wir den Leuchtturm Bülk querab und setzen die Segel. Ein leichter Ostwind mit zwei bis drei Windstärken schiebt uns über das blaue Wasser in Richtung Schlei.


Leider schläft der Wind ein uns wir müssen motoren. Um 18 Uhr haben wir die Tonne 5 des Sperrgebietes vor Schönhagen passiert. Um 19 Uhr laufen wir in die Schlei ein und um 19 Uhr dreißig Uhr fällt der Anker im Wormshöfter Noor auf 2 m Wassertiefe. Im Laufe des Abends kommen noch 3 weitere Ankerlieger in die Bucht.


Die Nacht ist wunderbar ruhig und entspannt. Die Natur verwöhnt uns.

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Mittwoch, 2. Mai 2018
Wartungsarbeiten, Hafentag = 0,0 sm * Gesamt = 140,5 sm
Der Tag der Arbeit ist für mich heute, am 2. Mai 2018. Der Dieselmotor muss gewartet werden, d. h. Ölwechsel, Filterwechsel und Impellerwechsel.


Also Maschine warm laufen lassen (20 Min.). Dann mit der Pela-Unterdruck-Pumpe das alte Öl absaugen.


Danach Ölfilter wechseln, was immer etwas schmierig wird. Neues Öl wieder einfüllen. Maschine laufen lassen und schauen, ob der Ölfilter leckt. Nun Kraftstoffhahn zumachen und den alten Kraftstoff-Vorfilter ausbauen (Schüssel unterstellen!). Neues Filterelement wieder einsetzen und festschrauben. Dann wird der eigentliche Kraftstoff-Filter gewechselt, was ein ziemliches Gewürge ist. Aber alles gut, der Motor läuft nach Entlüftung der Dieselleitung und Öffnung des Kraftstoffhahnes wieder und nichts leckt!


Jetzt wird der alte Impeller aus der Wasserpumpe ausgebaut, also Deckel ab und den Impeller vorsichtig nach vorne abziehen. Vorab muss allerdings der Frischwasserzulauf am Saildrive geschlossen werden. Der alte Impeller sieht zwar noch gut aus, aber aus Erfahrung wechsele ich ihn alle 2 Jahre (aber jährliche Kontrolle). Der Einbau des neues Impellers war etwas tricky, ich habe eine breite Schlauchschelle als "Einbauhilfe" genutzt. Nun ist alles getan, Frischwasserhahn auf, Motor starten, nichts leckt, die Maschine läuft wieder einwandfrei, freu!

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Sonntag, 29. April 2018
Von der Dyvig nach Kiel = 48,5 sm * Gesamt = 140,5 sm
Die Wetterberichte für Montag und Dienstag haben uns veranlasst, schon heute die Reise nach Kiel anzutreten, denn morgen soll es "kacheln", und zwar aus Ost.


Wir schaffen es, um 08:20 Uhr abzulegen. Ganz wenig Wind, etwas diesig und leicht bedeckter Himmel.


Wir sind zufrieden und laufen mit der Maschine mit 1.800 Touren, die uns 5,5 kn Fahrt bescheren.


Kurz nach halb zehn laufen wir in den Alsensund ein. Immer noch ruhiges Wasser, immer noch fast kein Wind.


Die Landschaft um uns herum ist berauschend und ein leichtes Grün und viele Blüten zieren Büsche und Bäume.


Die Sönderborger Brücke passieren wir um 11:04 Uhr. Inzwischen ist es nicht nur leicht diesig, sondern man kann schon von Nebel sprechen. Die Sicht beträgt ca 2 sm. Der Wind hat auf S gedreht und weht uns nun mit 3 Bft. auf die Nase. Kurz vor dem Leuchtturm Falshöft setzen wir um 12:20 Uhr die Segel und laufen ganz hoch am Wind 4,5 kn. Die seeseitige Tonne 1 des Sperrgebietes vor Schönhagen passieren wir um 15 Uhr. Inzwischen ist es sehr unsichtig geworden, Sicht ca. eine knappe Meile. Wind ESE 3 Bft. Tina gibt mit dem Nebelhorn des öfteren Schallsignale und ab und an taucht plötzlich und unerwartet ein Boot aus dem Nebel auf.


Unser AIS ist uns in dieser Situation eine gute Hilfe. Um 16 Uhr bergen wir auf der Eckernförder Bucht die Segel, da der Wind wieder fast weg ist, 1 Bft. Um 17:10 Uhr haben wir den Lt. Bülk querab, die Hochhäuser von Schilksee sind aber noch nicht sichtbar. Um 17:50 Uhr sind wir fest in unserer Heimatbox


Das AIS wird von MarineTraffic erfasst und lässt sich am PC darstellen. Hier die letzte Meile vor Schilksee.


Ein praller Vollmond beendet diesen denkwürdigen Segeltag.

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Samstag, 28. April 2018
Von Sönderborg in die Dyvig = 13,6 am * Gesamt = 92,0 sm

Sonnenaufgang in Sönderborg. Noch vor dem Aufstehen. Diese Aufnahme hat Tina um 06:00 Uhr gemacht.


Zunächst gibt es ein Cockpit-Frühstück mit frischen Brötchen. Dann, um 11:11 Uhr verlassen wir Sönderborg.


Warten im Sönderborger Stadthafen auf die Brückenöffnung. Die Klappbrücke vor dem Alsensund öffnet um 12 Uhr 1 Uhr und die passieren wir auch zeitgerecht.


Um 13 Uhr haben wir Sottrupskov querab. Wind Nordost 2 bis 3 Beaufort. Um 13:30 Uhr fahren wir bei weiterhin leichten Winden in den Als Fjord ein.


Bis zur Einfahrt in die Stexwig segeln wir mit der Schmetterlingsstellung.


Die ruhige Fahrt nutzen wir für eine mittags Stärkung. Um 15 Uhr sind wir fest im Hotel Hafen in der Dyvig. Hier man glaubt es kaum ist plötzlich Sommer.


Die Temperaturen sind sommerlich, ganz wenig Wind und die Sonne scheint. Allerdings glauben wir, dass es noch ein Gewitter geben wird. Unsere Befürchtung tritt aber nicht ein, dafür dreht der Wind plötzlich und unerwartet auf SW. Nun bläst es wieder ins Cockpit und kalt ist es außerdem.


Einige dänische Wikinger (offensichtlich) stört die Kälte nicht, sie baden an!


Gleichwohl machen wir noch einen Abendspaziergang auf die andere Seite der Bucht zum "alten" Hafen, der sehr schön refitted wurde.

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Freitag, 27. April 2018
Von Kiel nach Sonderborg = 34,2 am * Gesamt = 78,4 sm
Herrlicher Sonnenschein, aber sehr frisch. Wir kommen relativ früh los, nämlich um 13:05 Uhr. Um 14 Uhr 17 Uhr passieren wir die Tonne Stollergrund Süd. Wind Südwest 3 bis 4 blauer Himmel mit einigen Wolken und wir kommen gut voran. Bis vor Schönhagen können wir herrlich segeln, dann schläft der Wind leider ein und wir motoren.


Die Ansteuerungstonne Schlei zieht vorbei.


Leuchtturm Schleimünde mit dem kleinen Nothafen.


Beim Leuchtturm Falshöft, den wir um 17:45 Uhr querab haben, wird es immer grauer und ein leichter Nieselregen setzt ein. Um 18:45 Uhr haben wir den Leuchtturm kalkgrund querab. Ich kann einige Schweinswale bei der Jagd beobachten. Es ist inzwischen kalt und ungemütlich. Um 19:40 Uhr laufen wir in die Marina Sonderborg ein. Nachdem festmachen laben wir uns an einer heißen Linsensuppe mit Würstchen.

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Sonntag, 22. April 2018
Von Damp nach Kiel = 12,8 am * Gesamt = 44,2 sm
Heute morgen schlafen wir gut und lange. Um 9:30 Uhr gehe ich zum Hafenmeister, bezahle das Liegegeld und anschließend beim Bäcker vorbei und kaufe Brötchen. Als ich an Bord zurückkomme steht einem gemütlichen Frühstück im Cockpit nichts mehr im Wege.


Es ist leicht diesig, aber der blaue Himmel und die Sonne sind noch zu erkennen. Im Laufe unseres längeren Frühstücks ziehen dichte Nebelbänke von See durch den Hafen, so dass wir die Gebäude an Land nicht mehr sehen können.


Nebel des Grauens. Um 11:40 Uhr legen wir bei westlichen Winden der Stärke 1 ab. Der Nebel ist immer noch sehr dicht und wir laufen zunächst unter Maschine - Schleichfahrt 3 Knoten. Tina bläst eifrig das Nebelhorn.


Auf der Eckernförder Bucht wird die Sicht dann langsam besser und wir können segeln.


Um 13:40 Uhr haben wir Bülk querab und beobachten eine Regatta, die auf der Förde stattfindet.


Hier sieht man die "Tutima" (reine Mädelscrew) neben dem Regattafeld.


Um 14:40 Uhr sind wir dann fest in unserer Heimat Box und lassen den Tag gemütlich ausklingen.


Unsere App "Sailing Log" auf dem Smartphone.

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Samstag, 21. April 2018
Von Grauhöft nach Damp = 10,7 sm * Gesamt = 31,4 sm
Vor uns auf der Schlei zählen wir so um die 30 Angelboote, die reichlich Heringe aus dem Wasser ziehen.


Nach einem gemütlichen Sonnen Frühstück legen wir um 12:15 Uhr in Grauhöft ab. Die Sonne scheint und es weht ein lauer Wind aus NW, 2 Windstärken. Wir setzen die Segel und schleichen uns mit 1,5 Knoten Fahrt in Richtung Schleimünde.


Als wir Maasholm querab haben, weht es plötzlich mit 3 Windstärken aus Südost. Wir bergen die Segel und Motoren aus der Schlei.


Immer noch unter Maschine erkunden wir um 14 Uhr den Hafen Port Olpenitz.


Hier hat sich so einiges getan, aber als Wochenendziel ist dieser Hafen immer noch nicht wirklich lockend. Der Wind ist inzwischen fast eingeschlafen und kommt nun aus ESE.


Um 15:50 Uhr machen wir fest in Damp, die Nase nach Osten gerichtet.


Gegen 18 Uhr dreht der Wind leider wieder auf West, so dass es im Cockpit kühl und zugig wird. Die Nacht ist ruhig.


Unsere App "Sailing Log" auf dem Smartphone.

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Freitag, 20. April 2018
Von Kiel nach Grauhöft = 20,7 sm * Gesamt = 20,7 sm
Unser erster Törn im Jahre 2018. Kurz nach 15 Uhr verlassen wir Schilksee bei blauem Himmel und warmen Wüstenwind aus West, der allerdings stärker ist, als vorhergesagt. Tina hatte noch eingekauft und ich hatte die letzten Sachen an der Confidence geregelt, so dass sie jetzt segelklar ist und auf ein Auslaufen wartet. Kurz nach dem Ablegen wird der Wind sehr böig - und das bleibt so. Die Windböen gehen bis 24 Knoten und bringen uns auf teilweise 8 Knoten Fahrt.


Aber die Sonne scheint, es ist warm und deshalb freuen wir uns besonders über die schnelle Fahrt. In der Schlei wird es dann deutlich ruhiger.


Um 18:30 Uhr machen wir fest in Grauhöft. Der Wind kommt genau von vorne und ist aufgrund der Abdeckung des Landes nur noch sehr schwach. Jetzt heißt es entspannen und erholen inclusive Landgang.

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Donnerstag, 19. April 2018
Mast setzen
Um 10 Uhr treffe ich mich mit Gunter und Klausi in der Halle Schilksee Süd. Zunächst müssen wir unseren Mast "freiräumen" und dann legen wir ihn aus dem Regal auf einen Mastenwagen. Wir fahren nun die Schiffe "Harlekjin" von Klausi und unsere Confidence vom Nordhafen zum Südhafen von Schilksee, da wir hier den Mast setzen wollen.


Die Confidence auf dem Wege zum Südhafen, am Bug Gunter, vor uns mit der "Harlekjin" Klausi. Noch ist der Himmel teilweise mit leichten Schleierwolken bedeckt, die sich aber bald auflösen.


Aufgeriggt wird am Kran Süd bei herrlichstem Wetter - warm, blauer Himmel und eine leichte Brise.

Das Aufriggen dauert heute etwas länger und ist leider auch leicht problembelastet. Wir setzen zunächst den Mast von Klausis "Harlekjin", dann kommt noch eine Yacht vor uns dran und dann endlich wir. Aber auch beim Mast setzen unter dem Kran ist heute irgendwie der Wurm drin. Es klappt nix auf Anhieb. Schließlich steht der Mast sicher an Bord. Inzwischen ist es 16 Uhr! Ein neuer Langzeitrekord!


Danach verholen wir die Boote wieder an die angestammten Liegeplätze und gehen anschließend erst eimal essen im "El Möwenschiss". Sodann verholen Gunter und ich wieder an Bord, trimmen den Mast und schaffen es sogar, das Vorsegel anzuschlagen. Barbarine und Ove kommen auf eine kurze Stippvisite vorbei. Mir tun jetzt alle Knochen weh aber ich bin froh, dass wir alles mit kompetenter Hilfe geschafft haben. Danke euch, Gunter und Klausi.

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