Confidence on Tour
Sonntag, 2. September 2018
Von Marstal nach Kiel = 30,5 sm * Gesamt = 1064,9 sm
Ein Spätsommermorgen wie Samt und Seide. Kaum Wind, die Sonne scheint und wir genehmigen uns ein schönes Frühstück im Cockpit.


Um 10:50 Uhr legen wir ab. Schon in der Hafenausfahrt setzen wir die Segel.


Wind NE 3 Bft.. Nachdem wir kurz mit der Genua gesegelt sind, ändern wir auslaufend Marstal-Rinne den Kurs auf Kiel und setzen unseren Blister.


Wir haben leider Gegenstrom und so bleibt die Fahrt über Grund bei 2,5 - 3,5 kn stehen. Dennoch schönes Segeln.


Wir lassen "Herbert", unseren Autopiloten (frisch repariert) ans Rohr und er steuert uns souverän Meile für Meile über die westliche Ostsee.


Um 17:05 Uhr segeln wir über das Gabelsflach, um 17:50 Uhr ist der Leuchtturm Kiel passiert. Wind NNE 2 - 3 Bft.


Man lässt sich segeln. ;-) Leider dreht der Wind weiter nach N, so dass wir kurz vor Bülk die Segel bergen, zumal der Blister immer wieder einfällt und droht, sich um das Vorstag zu wickeln. Beim Bergen tut er das dann auch, aber wir kriegen ihn trotzdem in seinen Sack verstaut.


Der Wind frischt nun immer mehr auf. Um 18:50 Uhr sind wir fest in Schilksee. Der Wind hat wieder auf E gedreht und weht nun mit 16 kn (5 Bft.) Leider habe ich "Rücken", so dass wir relativ schnell von Bord eilen. Damit beschließen wir ein schönes Segelwochenende.

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Samstag, 1. September 2018
Von Schleimünde nach Marstal = 22,1 sm * Gesamt = 1034,4 sm
Kurz nach 11 Uhr verlassen wir Schleimünde der Wind kommt schwach mit zwei Beaufort aus NNW. Nachdem wir die Schlei verlassen haben, setzen wir die Segel und kommen mäßig voran.


Um 12:15 Uhr ist der Wind so schwach, dass wir alle Segel bergen und die Maschine anwerfen. Das Wetter ist spätsommerlich schön, der Himmel blau, der Wind mau.


Kurz nach 15 Uhr laufen wir in die Marstal Rinne ein, zusammen mit sehr vielen OK-Jollen, welche um die dänische Meisterschaft segeln.


Um 15: 30 Uhr sind wir fest in einer Box in Marstal und haben einen Liegeplatz neben einem Vereinskameraden des YCS. Es ist so heiß, dass Tina danach sofort ein Bad im Hafen nimmt, wegen der vielen Feuerquallen wird allerdings nicht besonders weit geschwommen.


Jetzt wollen wir einkaufen gehen, wir brauchen unbedingt Kaffee und einiges anderes. Wir werden im gefühlt 3 km entfernten Brugsen fündig. Mit vollen Einkaufsbeuteln schleppe ich mich zurück aufs Schiff. Ich merke leider meinen Rücken.


Zur Belohnung gibt es nun ein neu erworbenes "Tang-Bier" (mit zugesetztem Blasentang). Offensichtlich alkoholfrei, aber durchaus interessant schmeckend. Wir gehen nach dem Abendbrot sehr früh in die Koje.


Gute Nacht, Spätsommer.

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Freitag, 31. August 2018
Von Kiel nach Schleimünde = 18,5 sm * Gesamt = 1012,3 sm
Bei nördlichen Winden der Stärke 3 laufen wir um 12:40 Uhr aus Schilksee aus. Unseren Plan, nach Bagenkop zu segeln, müssen wir aufgeben, weil der Wind zu schwach ist und außerdem dann genau von vorne kommen würde.


Um 13 Uhr setzen wir die Segel und laufen mit Kurs 44° in die westliche Ostsee. Der Wind weht mich 2 Bft., sehr mäßig. Um 14 Uhr sind wieder alle Segel geborgen, weil der Wind nun noch schwächer geworden ist. Mit Maschine stampfen wir gegen an in Richtung Schlei.


Der Himmel ist blau und die Sonne scheint. Um 15: 55 Uhr haben wir Schönhagen querab.


Um 16:35 Uhr sind wir fest in Schleimünde in einer Box mit der Nase im Wind.


Nach einem Einlaufgetränk und einer Badepause gehen wir zum Hafenmeister und bekommen dort eine selbstgehäkelte Hafenmarke, originell.


Danach geht es in die berühmte Giftbude, ein Wahrzeichen von Schleimünde, serviert wird von den neuen Betreibern Currywurst mit Pommes und Matjesfilet Hausfrauenart. Während des Essens legt unser Nachbar mit der "Teatime" an. Wir nehmen die Leinen an uns schnacken noch eine Runde.


Schleimünde am Abend, ein schöner, naturnaher Wasserwanderplatz. Jetzt ist an Bord Lese- und Kulturzeit.

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Freitag, 17. August 2018
Vom Wormshöfter Noor nach Kiel-Schilksee = 19,8 sm * Gesamt = 993,8 sm
8 Uhr aufstehen, Kaffee kochen. Die Sonne scheint, es ist warm und wenig Wind. 9:30 Uhr Anker auf und mit Maschine aus der Schlei.


Wind WSW 2, See auch 2. Nach dem Auslaufen aus der Schlei setzen wir die Segel. Das Wetter ist wieder grau, aber trocken. In der Ferne sehen wir die "Ethel", die offenbar auch nach Kiel will. Millimeterweise schieben wir uns heran. Um 10:55 Uhr haben wir die Tonne 5 des Sperrgebietes passiert.


Die "Ethel" ist jetzt kurz vor uns. Sie segelt erstaunlich gut. Kurz vor Bülk haben wir sie dann endlich. 12:38 Uhr ist der Leuchtturm Bülk querab und es fängt an, leicht zu regnen.


In der Ferne sehen wir eine Regatta der klassischen "12er", ein wunderbarer Anblick, diese alten Schönheiten. Um 13 Uhr sind wir fest in der Heimatbox. Unsere netten Nachbarn von der "Radiance", die gestern aus ihrem Urlaub gekommen sind, nehmen uns die Leinen an und wir schnacken eine Runde. Danach gibt es Mittagessen und Ruhe im Schiff.


Happy landing! Der Urlaub war lang und sonnig und schön und stressfrei, da wir nur einen Sturm zu berücksichtigen hatten.

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Donnerstag, 16. August 2018
"Hafentag" im Wormshöfter Noor = 0,0 sm * Gesamt = 974,0 sm
Eine wunderbar ruhige Nacht liegt hinter uns. Wir stehen sehr spät auf. Im Laufe des Morgens fängt es an zu wehen, in Form von Gewitterböen, die bis zu 6 Bft. stark sind. Der versprochene blaue Himmel mit viel Wärme ist ausgeblieben, es ist diesig und bedeckt, aber sehr warm.


Der böige Wind kommt aus SSW. Wir frühstücken lange, trinken genüsslich unseren Kaffee und lesen.


Das Gummiboot zerrt an seiner Leine, aber den geplanten Landfall verschieben wir wegen des Windes erst einmal. Nach einem kleinen Mittagsimbiss gehen wir eine Runde schwimmen, vom Schiff aus. Leider gibt es hier einige kleine Feuerquallen, die uns achtsam sein lassen.


Nun klaren wir das Gummiboot auf und montieren den Außenborder, der sein tristes Leben ansonsten bei uns in der Backskiste fristet. Er springt willig an und schiebt uns mit ca. 3 kn Richtung Land.


Einen Anlegeplatz finden wir südlich der Modersitztki-Werft. Wir kaufen Zeitungen und Leckereien im Maasholmer Dorfladen und machen uns dann auf den Rückweg zur unserer Confidence.


Es ist wieder unglaublich warm, geradezu heiß. Der Himmel ist wolkenfrei, es ist aber etwas diesig. Es gibt gleich Abendbrot, die letzten Vorräte werden verzehrt. Vorher aber lesen wir die eingekauften Tageszeitungen, die uns wieder auf den aktuellen Stand des Seins bringen sollen und uns in die reale Welt zurückkatapultieren.


Nach dem liebevoll von Tina zubereiteten Abendessem wartet eine wunderbare und ruhige Ankernacht auf uns im Wormshöfter Noor.

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Mittwoch, 15. August 2018
Von Dyvig-Hotel-Bro ins Wormshöfter Noor = 32,4 sm * Gesamt = 974,0 sm
Der Tag fängt gut mit einem Sonnenfrühstück im Cockpit an. Die vortags bestellten Brötchen liegen wieder auf dem Vorschiff. Perfekter Service! Um 10:15 Uhr kommen wir los. Wir laufen mit Maschine aus der Enge und in der Stegsvig setzen wir dann die Segel. Es weht ein wunderbarer Wind aus SW, 3-4 Bft. Bis zur Ansteuerungstonne Alsen Sund segeln wir, dort aber bergen wir die Segel, weil der Wind wieder genau von vorne kommt.


Im Alsen Sund erwischt uns noch etwas Regen, der aber bald wieder aufhört.


Die neue Brücke über den Alsen Sund ist schon sichtbar, Sönderborg ist nicht mehr weit.


Die Klappbrücke bei Sönderborg passieren wir um 12:38 Uhr ohne große Wartezeit. Die Brückenöffnungzeiten hatten wir uns nämlich gestern noch aus dem Internet geholt. Neuerdings immer 38 Min. nach voll. Im Stadthafen von Sönderborg setzen wir bereits die Segel und kommen danach flott, zum Teil sehr flott voran. Die Logge zeigt bis zu 8,2 kn an, und das mit nachgeschlepptem Gummiboot. Um 14:30 Uhr haben wir den Leuchtturm Falshöft querab. Der Wind ist sehr böig und wir reffen zur Vorsicht das Groß 2 x.


Das kostet zwar einen Knoten Fahrt, macht die Segelei aber angenehmer. 6,8 Knoten sind ja auch nicht so schlecht! Um 15:30 Uhr bergen wir die Segel und laufen in die Schlei ein. Wir wollen evtl. nach Schleimünde, der Hafen ist aber leider voll, so dass wir weiterfahren.


Um 16 Uhr fällt der Anker im Wormshöfter Noor auf 2,30 Meter Tiefe, wir stecken 11 Meter Kette, graben den Anker ein und genießen die Ankunft mit einem Einlaufgetränk nach Wahl. Danach ist Ruhe im Schiff.


Unser AIS wurde auch richtig eingepeilt und zeigt genau, wo wir liegen.

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Dienstag, 14. August 2018
Hafentag Dyvig = 0,0 sm * Gesamt = 941,6 sm
Kein Wind heute morgen, aber das bischen, was man spürt, kommt und direkt auf die Nase. Auf dem Vorschiff liegen die bestellten Brötchen und ich koche Kaffee, Tina ist auch schon wach.


Beate und Paul legen mit ihrer "Glissanda" ab und wir sagen Ihnen vom Steg aus farwell. Danach widmen wir uns dem opulenten Frühstück, welches wir wieder im Cockpit einnehmen können, da es warm ist und die Sonne scheint. Der Tag bleibt erst einmal regenfrei, es wird zunehmend wärmer, und als die Nachbarn ins Wasser springen tue ich es auch.


Tina hatte schon etwas vor mir den Mut aufgebracht, ins 20 Grad kalte Wasser zu springen. Hier wickelt sie gerade eine Leine, die im Wasser schwamm und eine Gefahr für die vorbeifahrenden Schiffe darstellte, ordentlich um den Poller. Das gibt einen Pluspunkt fürs Paradies!


Jetzt machen wir das Gummiboot klar, da wir rüber fahren wollen zum Einkaufen in dem anderen Hafen. Unser kleiner 2 PS Außenbordmotor schiebt uns mit drei Knoten durch das ruhige Wasser zur anderen Seite der Bucht, wo wir zum Kaufmannsladen gehen und uns etwas verproviantieren. Danach machen wir eine Tour durch die gesamte Bucht. Leider wird der Außenbordmotor heiß, weil er viele kleine Pflanzenreste in den Kühlkreislauf eingesaugt hatte. Der Motor geht kurzfristig aus, lässt sich dann aber wieder im mittleren Drehzahlbereich starten.


Wir fahren langsam zurück an Bord und machen nun eine kleine Fahrradtour mit den hoteleigenen Fahrrädern, die man kostenfrei nutzen kann.


Wir radeln in das Dorf Holm, ca 1 km entfernt, und wieder zurück. Jetzt freuen wir uns auf ein schönes Abendbrot beim Abendrot. Morgen wollen wir weiter, Kurs Süd, Ziel Deutschland.

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Montag, 13. August 2018
Von Aarösund in die Dyvig = 17,3 sm -* Gesamt = 941,6 sm
Es nieselt heute morgen. Gegen 10 Uhr wird es weniger. Um 10:45 Uhr werfen wir die Leinen los. Es sind nur noch ein paar Tropfen von oben, die uns erfrischen. Kalt ist es auch nicht mehr.


Am Ausgang des Aarösundes setzen wir die Segel und können am Wind mit guter Geschwindigkeit unser Ziel ansteuern. Um 13:20 Uhr bergen wir die Segel und laufen in die Stegsvig ein.


Um 13:45 Uhr sind wir fest in einer Box im Hotelhafen von Dyvig. Der Hafen ist noch ziemlich leer (was sich im weiteren Tagesverlauf drastisch ändert).


Wir haben die Box so gewählt, dass unser Heck frei zum Noor ist, so dass man "notfalls" auch mal vom Schiff aus baden kann. Nachteil: Der Wind kommt genau von hinten und es regnet rein. Es regnet aber gerade nicht, der Wind kommt aus ESE mit der Stärke 3-4 Bft. Beate und Paul mit ihrer "Glissanda" haben auch gerade angelegt und wir laden sie spontan zum Mittagessen ein, was wir im Cockpit einnehmen wollen. Alles ist aufgedeckt und gerade, als wir anfangen wollen zu essen, regnet es natürlich. Also abräumen und alles unter Deck verlagern. Wir verabreden für heute Abend ein gemeinsames Essen im schönen Hotel. Ich gehe duschen und bestelle im Hotel einen Tisch für 4 Personen für 20 Uhr.


Ja, und da sitzen wir nun in froher Runde in diesem schönen Dyvig-Hotel. Es wird ein netter Abend und quasi schon ein bischen Urlaubsabschluss.


Dyvig by night. Gute Nacht!

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Sonntag, 12. August 2018
Von Bogense nach Aarösund = 32,5 sm * Gesamt = 924,3 sm
8 Uhr aufstehen, himmlische Ruhe, wenig Wind aus SW. Der Himmel ist bedeckt, wirkt aber nicht unfreundlich. Bei WSW-Wind 2-3 Bft. kommen wir aus Bogense los.


Der Wind kommt wieder genau von vorne, so dass der gute Volvo-Penta helfen muss. Um 11:40 Uhr haben wir den Leuchtturm Strib querab und sind damit im Kleinen Belt angekommen.


Wir können hier den starken Strom nutzen, der uns mit über 3 kn auf insgesamt 8 kn Fahrt bringt.


Leider regnet es immer etwas, nicht viel, pieselig eben. Der nordische Sommer ist also wieder da, Schluss mit den Karibikgefühlen!


Um 12 Uhr passieren wir die alte Brücke bei Middelfart, die den Kleinen Belt überspannt. Kurz danach setzen wir Segel und können hoch am Wind gut Süd machen. Um 13:40 Uhr haben wir die Insel Brandsö querab, um 14:15 Uhr Bagö.


Der Wind kommt immer vorlicher und wird auch deutlich stärker, in Böen wieder 5 Bft. und es regnet nun permanent.


Wir bergen die Segel und laufen die letzten Meilen zum Hafen unter Maschine. Um 15 Uhr sind wir fest in Aarösund. Es regnet und regnet, wir klaren auf und bleiben erst einmal an Bord. Essen, Lesen, Ruhen.


Dieses Regengebiet liegt über Dänemark, es ist 19:20 Uhr und man kann sehen, dass der feuchte Zustand noch länger andauern wird.

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Samstag, 11. August 2018
Hafentag Bogense = 0,0 sm * Gesamt = 891,8 sm
Die Wettervorhersagen für heute sind so mies, dass wir beschließen, das schlechte Wetter hier zu genießen. Ein Schauer nach dem anderen zieht durch, gepaart mit Gewitter, norddeutsches Sommerwetter eben.


Beim Wetter ist alles dabei! Wir haben uns unter Deck verkrümelt, essen lange Frühstück und lesen. Mit unseren Freunden kommunizieren wir per WhatsApp.


Der WInd geht in Böen hoch bis 35 kn (8 Bft.), im Hafen bilden sich Schaumkronen und die Windrichtung ist nun NW, also (leider) genau von der Seite. Ich bringe zusätzlche Leinen aus, auch mit Hilfe des englischen Nachbarn, von dessen Boot aus "mein" Pfahl besser zu erreichen ist.


Nach mehreren Fehlversuchen klappt es doch mit der zusätzlichen Achterleine.


In den Vorhersagen von "Windy" ist diese Windstärke richtig prognostiziert gewesen. Es bläst weiter bis in den Abend. Wir trösten uns mit einer herrlich warmen Linsensuppe und beenden so diesen Tag.

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Freitag, 10. August 2018
Hafentag Bogense = 0,0 sm * Gesamt = 891,8 sm
.... und es bläst und regnet immer noch, doller den je ...
Eine ganz neue Erfahrung für uns in diesem Urlaub. Wir machen erstmal eine Frühstücks-Session mit Leseeinheiten. Danach fängt es wieder heftig an zu regnen und wir setzen unsere Lesestunde fort. Auch ziehen immer wieder heftige Böen durch.


Im Hafen ist absolut Niedrigwasser, im Einfahrtsbereich sind sogar Sandbänke zu sehen.


Einige Schiffe sind trocken gefallen, das erkennt man daran, dass sie schief liegen.


Überall wird der Meeresboden sichtbar (Windwatt). Als der Regen aufgehört hat, machen wir einen Spaziergang und "entdecken" (Tipp vom Campingplatz) einen Supermarkt in relativer Nähe zum Hafen. Das Nötigste wird eingekauft, auch ein paar deutsche Tageszeitungen. Nun geht es zurück an Bord zum Abendessen. Hier wird es wieder gemütlich und endet schmackhaft.


Ein letzter Landgang führt uns auf die Mole, um von dort den Sonnenuntergang zu erleben.


Die Sonne geht unter, aber man sieht noch die "bösen" Wolken der Störung, die uns tagsüber unangenehmes Wetter beschert hatte.

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Donnerstag, 9. August 2018
Von Juelsminde nach Bogense = 11,0 sm * Gesamt = 891,8 sm
Heute morgen haben wir nette Frühstücksgäste: Jutta und Bernd kommen an Bord und wir zelebrieren ein schönes, langes Sonnenfrühstück im Cockpit.


Danach gehen wir einkaufen und dann geht es los. Zunächst tanken wir 58,7 L Diesel. Jetzt endlich laufen wir aus (12:15 Uhr) und kalibrieren als nächstes unseren "Herbert", den Autopiloten. Dieser verlangte schon seit Tagen eine neue Kalibrierung. Um 13 Uhr setzen wir die Segel und kommen bei ENE 3 Bft. gut voran. Um 13:45 Uhr passieren wir die Untiefentonne Björnsknude Rev, Kurs 174 Grad.


Um 14:45 Uhr sind wir fest in einer Box in Bogense. Wir haben die Confidene so hingelegt, dass die Nase nach Westen zeigt, denn morgen soll es Sturm aus West geben. Am späten Nachmittag treffen wir Jutta und Bernd "zufällig" im Hafen. Wir laden sie zum Essen ein: Schwedisches Sommeressen - Hering - Kartoffeln - Craime fraiche - Schnittlauch - Butter. Als wir so zusammensitzen und essen klopft es am Bugkorb und es erscheinen unsere Freunde Gina und Jochen. Auch sie sind willkommen an Bord und wir verbringen einen netten Abend mit allen. Jutta und Bernd verabschieden sich zu erst, da sie noch nach Husum fahren wollen. Gina und Jochen bleiben noch etwas. Wir wollen morgen evtl. etwas gemeinsam unternehmen, denn sie sind hier in Bogense in einem schlossartigen Haus untergebracht und bleiben noch bis Sonntag.


Als die beiden uns verlassen, fängt es an zu regnen und die ersten Blitze erscheinen am Himmel. Vorsorglich habe ich noch weitere Leinen und Springs ausgebracht, denn es soll doch heftig blasen. ..... Und es bläst und gewittert wie doll ....

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Mittwoch, 8. August 2018
Von Langör nach Juelsminde = 34,8 sm * Gesamt = 880,8 sm
6 Uhr aufstehen. Wegen des vorhergesagten Windes wollen wir heute das Festland erreichen. Anker auf um 6: 50 Uhr. Nach den Wettervorhersagen hoffen wir auf günstige Winde, um einen Festland Hafen zu erreichen. Mit achterlichem Wind segeln wir nur mit Genua an die Nordspitze von Samsö. Danach haben wir auf dem neuen Kurs Gegenwind und bald gar keinen Wind mehr. Also Segel bergen. Diese Übung wiederholen wir dreimal im Laufe des Törns. die überwiegende Strecke machen wir jedenfalls unter Maschine, leider.


Das Wetter ist jedenfalls irgendwie komisch, nicht wie vorhergesagt, grau mit Wolkentheater. Um 14 Uhr kommen wir in Juelsminde an und finden eine komfortable, freie Box für uns. Jetzt gibt es erst einmal einen kleinen Mittags- Snack, gesund und nahrhaft.


Obgleich es den ganzen Tag über grau war, regnet es nicht. Dafür ist es stechend heiß und schwül.


Gegen 17 Uhr dreißig Uhr erleben wir dann eine kräftige Schauerböe, der Himmel ist schwarz und das ganze hält etwa eine halbe Stunde an. Tina geht einkaufen und ich putze gerade Schiff von außen. Danach kommen Jutta und Bernd aus Husum zu Besuch. Wir verbringen einen netten Abend im Hafen Restaurant mit Ihnen. Danach ist Bettruhe angesagt.

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Dienstag, 7. August 2018
Von Grenaa nach Langör = 34,8 sm * Gesamt = 841,5 sm
8 Uhr stehe ich auf. Ein ruhiger Morgen mit bedecktem Himmel und kaum Wind. Laut Wetterbericht soll es zunehmend 4 - 5 Bft. aus SE geben. Erstmal Kaffee kochen und die Bordfrau aufmuntern. Danach gibt es ein kurzes Frühstück. Beate und Paul kommen zum Abschied und sagen tschüss. um 9:50 Uhr legen wir ab und setzen kurz nach Verlassen des Hafens die Segel. Wind der Stärke 2 bis 3 Beaufort, mit Kurs 183 Grad kommen wir am Wind flott voran.


Um 12 Uhr setzen wir den Blister und kommen nun wesentlich besser voran.


Um 16:15 Uhr fällt der Anker in der Bucht bei Langör auf 2,20 m Tiefe. Wir stecken 14 m Kette, da der Wind inzwischen etwas zugenommen hat. Die neben uns liegende Mollymauk geht plötzlich auf Drift. Wir hupen und pfeifen, aber der junge Mann an Bord, vermutlich ein Enkel der Schiffsführung, reagiert sehr sehr schleppend. Irgenwann kommen dann auch die beiden älteren Eigner an Oberdeck. Schließlich glückt die Rettung und das Schiff kann sich neu verankern.


Nach einem Schnittchenabendbrot lesen wir und dann eröffnen wir auch hier wieder die Badesaison.


Den Sonnenuntergang genießen wir im Cockpit. Morgen früh geht es weiter. Gute Nacht.

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