Confidence on Tour
Sonntag, 16. August 2020
Hafentag Ballen = 0,0 sm * Gesamt = 660,6 sm
Ein herrlicher Spätsommermorgen empfängt uns, diesmal auch ohne Seenebel. Wir sind gut ausgeschlafen und frühstücken im Cockpit.


Der Hafen leert sich, all die dänischen Wochenendsegler, die aus der näheren Umgebung kommen, müssen heute wieder nach Hause segeln. Tina geht zum Kaufmann, um frische Erdbeeren zu kaufen und ein paar Fahrräder für uns zu mieten. Mit dem Erdbeerkauf wird das leider nichts, dafür klappt es aber mit den Fahrrädern.


Wir gehen von Bord und vergnügen uns am Strand beim Baden. Zurück auf dem Schiff schnacken wir noch eine Runde mit unseren Bootsnachbarn Rita und Gerd mit ihrer Yacht Johanna, auch aus Kiel. Nun legen wir eine kurze Ruhepause ein und schwingen uns danach wieder auf die gemieteten Fahrräder, die für uns bereitstehen.


Sie fahren ausgesprochen leicht und Tina findet sie wunderbar.


Wir fahren an der Küste entlang bis hinter den Campingplatz zur einem Seite und danach besuchen wir noch den neuen Fährhafen in Ballen.


Auf dem Rückweg machen wir einen Einkehrschwung in die örtliche Pizzeria. Die Pizzas schmecken hervorragend! Den Tag beenden wir mit einer abendlichen Lesestunde.

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Samstag, 15. August 2020
Hafentag Ballen = 0,0 sm * Gesamt = 660,6 sm
Um 8 Uhr heute morgen blauer Himmel und die Sonne scheint, um 9 Uhr dicker Seenebel.


Man kann das andere Ende des Hafens kaum noch sehen. Nach unserem extrem langen Frühstück im Cockpit lichtet sich der Nebel und gegen Mittag haben wir wieder blauen Himmel.


Um uns herum sind allerdings immer noch die Nebelbänke zu sehen. Am Anfang der nächsten Woche soll sich das Wetter etwas ändern, es wird instabil und etwas kühler. Nach einem längeren, nachbarschaftlichen Plausch begeben wir uns am Land, um Fahrräder zu mieten. Leider ohne Erfolg.


Deshalb beschließen wir, an den nahen Strand zu gehen und eine Runde zu schwimmen. wir legen unsere Sachen unterhalb eines Restaurants im Sand ab.


Nach dem Bade bestellen wir uns dort einen Cappuccino und ein Bier. Es wird uns am Strand serviert.


Wir beobachten mit Freude einen kleinen Hund und seine "Eltern", die ich kurz darauf hin anspreche und nach der Hunderasse frage. Tina meint, das ist ein dänisch-schwedischer Hofhund, was ich zunächst nicht glaube, mich dann aber von den Besitzern belehren lasse, dass es so ist. Ein ausgesprochen hübscher, zierlicher und entspannter Hund. 🐕


Nun kaufen wir noch ein paar Lebensmittel ein und gehen dann an Bord, um hier schön Abendbrot zu essen. Ein Sundowner im Cockpit beendet den schönen Tag.

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Freitag, 14. August 2020
Von Langör nach Ballen = 9,9 sm * Gesamt = 660,6 sm
7:20Uhr wecken, Kaffee kochen, 8:15 Uhr auslaufen. Ein markloser Himmel erwartet uns, eine Windstärke aus Nordost und 5 Knoten Fahrt unter Maschine.


Wir müssen uns durch ein Gewirr kleiner Inseln schlängeln und immer darauf achten, alle Seezeichen richtig zu interpretieren.


Unser Frühstück nehmen wir während der Fahrt ein. Keine Welle stört uns, die See ist glatt wie ein Ententeich und unser Autopilot Herbert steuert wie eine Eins.


Um 10:25 Uhr sind wir fest in Ballen. Wir haben wohl einen der letzten Liegeplätze erwischt. Insofern war es gut, so früh hierher zu kommen. Mithilfe der netten Nachbarn wird unser Schiff festgemacht und wir haben sogar Strom.


Unser erster Landgang führt uns zum Hafenkontor, wo wir unser Hafengeld loswerden.


Ballen ist einer meiner Lieblingshäfen, und ich bin froh, hier zu sein. Tina ist etwas traurig, weil sie Bademöglichkeiten wie in Langör vermisst.


Dafür tobt hier das Leben, um den Hafen herum gibt es mehrere Restaurants und ein Superbrugsen ist vor der Tür.


Und hier im Supermarkt haben wie die leckersten Erdbeeren unseres gesamten Urlaubs bekommen! Nach diesen lukullischen Köstlichkeiten lassen wir es uns nicht nehmen, ein Bad vom Schiff aus im Hafenbecken zu nehmen. Danach ist Lese-und Chillstunde angesagt verbunden mit zwischenzeitlichem Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit unseren Bootsnachbarn.


Aber jetzt widmen wir uns ganz dem leckeren Abendessen, welches Tina liebevoll bereitet hat. Ein Abendspaziergang durch den Hafen rundet diesen schönen Tag ab.

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Donnerstag, 13. August 2020
Hafentag Langör = 0,0 sm * Gesamt = 650,7 sm
Auf Wunsch einer einzelnen, reizenden Dame wurde beschlossen, dass wir heute noch einen Tag hier bleiben. Der Himmel ist blau, die Sonne scheint, der Wind ist frisch, total Sommer. Nach dem Frühstück setzen wir uns wieder ins Gummiboot und fahren zu unserem schon bekannten Lieblingsstrand in der Ankerbucht.


Diesmal noch besser ausgerüstet mit mehreren Handtüchern, Sonnenschirm, Kopfkissen und Büchern. wir baden zweimal, lesen und haben es nur gut. Dann fahren wir zurück an Bord und essen eine Kleinigkeit zu Mittag. Besonders der zum Nachtisch gereichte kühle Obstsalat schmeckt bei diesem heißen Wetter ganz hervorragend. Danach geht es mit dem Gummiboot wieder zu unserem Strand, wo wir noch eine Runde baden. Zurück an Bord nehmen wir Wasser und putzen unter Deck das Schiff, da wir morgen ja abreisen wollen.


Den Tag beenden wir mit einem Absacker im Cockpit.

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Mittwoch, 12. August 2020
Hafentag Langör = 0,0 sm * Gesamt = 650,7 sm
Ein leicht bedeckter Himmel und relativ viel Wind empfangen uns heute morgen. Tina ist ziemlich scholle und ich habe leichte Kopfschmerzen, beide sind wir noch müde und so beschließen wir, heute hier zu bleiben. Nach dem Frühstück chillen wir ein bisschen. Dann wird das Gummiboot gepackt und wir fahren über die Bucht zur Landspitze von Langör.


Heute bleiben wir etwas länger hier, wir haben einen Sonnenschirm eingepackt und auch große Handtüchesr zum Sonnenbaden. So fühlt sich ein richtiger Sommerurlaub an. Das Wasser hat ungefähr 22 Grad, gefühlt aber mindestens 24 Grad. Wir sind nur noch am genießen. Zurück an Bord gibt es eine erfrischende Kleinigkeit zu essen. Danach lesen wir und kommunizieren mit der Heimat.


Der Tag geht sommerlich zu Ende.

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Dienstag, 11. August 2020
Hafentag Langör = 0,0 sm * Gesamt = 650,7 sm
Ein leichter Südwestwind weht heute morgen. Es ist leicht diesig, aber die Sonne scheint stark. Viele Yachten verlassen den Hafen, wir wollen bleiben.


Hier im Hafen sehen wir erstmals wieder die schwedische Flagge, ein eher seltener Anblick in diesem Corona-Jahr. Es ist wieder sehr warm und wir baden vom Schiff aus im gut durchflutenden Hafen. Eine wohltuende Abkühlung.


Zur Mittagszeit leihen wir uns zwei Fahrräder und radeln nach Mårup. Dort treffen wir unsere Freunde Beate und Paul, die mit ihrer Glissanda hier liegen.


Wir gehen zusammen schwimmen und danach bereiten Beate und Tina in der Segelerstube von Mårup ein schönes Abendessen. Kurz vor 20 Uhr verlassen wir die beiden und radeln zurück nach Langör.


Wir sitzen noch eine Weile im Cockpit und gehen dann früh in die Koje.

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Montag, 10. August 2020
Ankertag Langör = 0,0 sm * Gesamt = 650,7 sm
Ich stehe spät auf, Tina hat schon Kaffee gekocht. Ein frischer Wind aus Nordwest weht über die Bucht.


Ein herrlicher Sommermorgen erwartet uns. Ein Donnergrollen lässt uns aufhorchen. Eine dicke Gewitterzelle in der Nähe von uns, gut sichtbar auf den Regenradar.


Das wollen wir vor Anker nicht erleben, deshalb nehmen wir den Anker auf und verholen in den Hafen von Langör.


Hier finden wir eine schöne, freie und breite Box mit Stromanschluss und kostenlosem Wasser. Es ist immer noch sehr heiß und wir spannen sofort wieder unser Sonnensegel auf.


Danach machen wir einen kleinen Landgang und schauen uns die nähere Umgebung des Hafens an. Eine neue Seglerstube steht neben dem Bezahlautomat für das Hafengeld.


Nach einer kleinen Mittagspause und einem kleinen Mittagsmahl schwingen wir uns ins Gummiboot und fahren über die Ankerbucht auf die Strandseite.


Es empfängt uns ein herrlicher feiner Sandstrand ohne Steine und mit einem Wasser, in dass man sofort hineinspringen muss.


Angenehmer geht es kaum. Zurück an Bord bereitet Tina unser Abendessen vor. Ich kümmere mich ums Boot. Nach dem Abendessen genießen wir den Tagesabschluss im Cockpit. Wir hören Fetzen von Musik und beschließen dem nachzugehen. Tatsächlich gibt es in der kleinen Kneipe am Hafen noch Live-Musik von 3 Dänen, wobei einer davon der Manager ist und die beiden anderen spielen Gitarre und singen. Ganz nett und witzig, zumal auch das Publikum mit einbezogen wird.

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Sonntag, 9. August 2020
Von Tunö nach Langör = 15,0 sm * Gesamt = 650,7 sm
Um kurz vor 10 Uhr verlässt uns heute der letzte Päckchen-Nachbar. so können wir ungehindert ablegen, was wir um 10:45 Uhr tun.


Vorher haben wir noch Wasser genommen, was auf der Insel allerdings etwas gekostet hat.


Das Wetter ist immer noch ziemlich tropisch, die Windvorhersage für heute war schwach windig. Beim Auslaufen fahren wir noch kurz bei Jochen und seiner Fyn, einem feinen Oldtimer, vorbei und plaudern ein paar Minuten.


Die Maschine brummt gemütlich mit 1500 Touren. Wir machen 5 Knoten Fahrt im Schnitt. Um 14:10 Uhr fällt der Anker in der Bucht vor Langör auf 7 m Tiefe. Ich stecke 20 m Kette.


Nach einem Ankommens-Kaffee bzw. alkoholfreiem Kaltgetränk springen wir ins Meer, welches gefühlte 24° hat. Die Bucht füllt sich langsam, aber es ist immer noch genügend Platz zwischen den Jachten, so dass die Intimsphäre gewahrt bleibt.


Einfach traumhaft. ein leichter Fächel-Wind sorgt für sehr angenehme Temperaturen. Entspannung total.


Die Bordfriseurin Tina zaubert mit einen Sommer-Kurzhaarschnitt, weil ich mich wegen Corona schwertue, zu einem normalen Friseuer zu gehen. Tina macht es eh besser!


Dieser Anker-Spot ist eines der Highlights unseres diesjährigen Urlaubs. Zum Abendessen gibt es Lammfilets mit Salat.

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Samstag, 8. August 2020
Hafentag Tunö = 0,0 sm * Gesamt = 635,7 sm
Es ist immer noch Sommer, geradezu karibisch. Der Hafen ist immer noch voll, von Leerung kann keine Rede sein, eher verschieben sich die einzelnen Boote.


Wir bauen unsere Fahrräder zusammen und radeln zum örtlichen Kaufmann. Tatsächlich bekommen wir hier alles, was wir benötigen. Und mit dem Fahrrad ist die Tour schnell gemacht.


Zurück an Bord lesen wir unsere lokale Zeitung, die Kieler Nachrichten, und dann gehen wir zum Strand und springen ins Wasser. Herrlich. Aber auch der Strand ist proppenvoll. Wieder an Bord lassen wir es uns gut gehen mit chillen und lesen. Wettermäßig ist eine kleine Änderung eingetreten, der Himmel hat sich etwas bezogen und die Sonne beißt nicht mehr so aggressiv. Es ist also eher angenehm geworden.


Wir machen noch eine kleine Fahrradtour über die Insel und betreten Bereiche, wo wir noch nie waren.


Wir kommen an die Steilküste, wo Uferschwalben brüten.


Im Dorf entdecken wir die alte Schmiede. Die Tür ist geöffnet und so können wir uns hier umschauen.


Zum Tagesabschluss sitzen wir im Cockpit und genießen die angenehme Kühle des Abends.

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Freitag, 7. August 2020
Hafentag Tunö = 0,0 sm * Gesamt = 635,7 sm
Um 8 Uhr stehe ich auf. Eine wohlige Wärme umschließt mich im Schiff. Ich schaue ins Cockpit, auch hier ist es warm und sonnig. Wir frühstücken unter freiem Himmel, nur geschützt durch das Sonnensegel. Einige Yachten verlassen den Hafen, er ist aber nach wie vor ziemlich gut gefüllt. Auch unser deutscher Nachbar reist ab. Nachdem wir das Lang-Frühstück beendet haben, bekommen wir einen neuen Nachbarn.


Jetzt haben wir Ruhe und gehen mit Sonnenschutzkleidung zum Strand, wo wir uns im Meer erfrischen und eine Runde schwimmen. Danach geht es an Bord zurück. Nun ist Siesta-Time angesagt. Nach wie vor herrscht karibische Hitze und der Hafen füllt sich mehr und mehr. Nach einem leckeren Abendbrot machen wir noch einen ausgedehnten Spaziergang durch den Hafen und schauen dem Treiben der immer noch am kommenden Yachten interessiert zu. Diesen schönen Tag beenden wir mit einem Sundowner im Cockpit.

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Donnerstag, 6. August 2020
Von Ebeltoft nach Tunö = 18,5 sm * Gesamt = 635,7 sm
Um 8:30 Uhr verlassen wir den Hafen von Ebeltoft. Südlicher Wind und kaum Wellen. Wir müssen der Maschine gegenan dampfen. Beim Verlassen der Bucht von Ebeltoft werden die Wellen doch höher und ab und zu schlägt der Rumpf in ein Wellental. 10:50 Uhr, Wind SE 4 Beaufort.


Zur Stabilisierung und Unterstützung setzen wir nun das Großsegel. Es zieht ein wenig mit. kurz vor Tunö müssen wir alle Segel bergen, da der Wind komplett von vorne kommt.


Um 12:30 Uhr sind wir fest auf Tunö längsseits am Steg. Im frühen Nachmittagsverlauf kommt noch eine weitere Yacht aus Deutschland neben uns.


Wir machen das Gummiboot klar und fahren zum neben dem Hafen liegen den Strand, wo wir ein kühles Meeresbad nehmen.


Der Hafen ist inzwischen sehr voll und er wird noch voller 🤪. Dreierpäckchen sind inzwischen normal.


Das Wetter ist weiterhin sehr sommerlich, aber nicht mehr so brüllend heiß wie heute tagsüber. Zum Abendbrot gibt es jetzt Hähnchenspieße mit Salat und Brötchen mit Knoblauchbutter, ein Festessen anlässlich unserer 25-Jährigen Liebe.


Das ist die hübsche, kleine Insel Tunö, touristisch aufbereitet.

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Mittwoch, 5. August 2020
Hafentag Ebeltoft = 0,0 sm * Gesamt = 617,2 sm
Am frühen Morgen tröpfelt der Regen auf unser Schiff, das klingt sehr gemütlich und motiviert nicht dazu, aufzustehen. irgendwann tun wir es denn aber trotzdem und nehmen ein gemütliches Frühstück unter Deck ein, da es draußen immer noch regnet. Vom angekündigten Super-Omega-Hoch spüren wir hier nichts ☹️.


Wir machen ein paar Landgänge, das Wetter hat sich beruhigt. Der Wind ist auch etwas weniger geworden, aber der Wasserstand ist um 50 cm gefallen!


Das Fehlen des Wassers kann man gut daran erkennen, dass nunmehr an den Pfählen und Mauern des Hafens jede Menge Wasserpflanzen und Muscheln sichtbar werden. Nun machen wir noch einen kleinen Gang in die Stadt zum Einkaufen und Schauen. Danach geht es an Bord und wir planen den morgigen Tag, wo wir auf besseres Wetter hoffen, insbesondere mehr Sonne und weniger Wind..

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Dienstag, 4. August 2020
Hafentag Ebeltoft = 0,0 sm * Gesamt = 617,2 sm
Kurz nach 8 Uhr wache ich auf und stecke den Kopf aus dem Luk: Sonne, Sonne und blauer Himmel. Ich will Kaffee kochen und merke, es gibt keinen Strom. Also flugs angezogen, zum Stromkasten geeilt und Strom nachgeordert. Nun klappt das auch mit dem Kaffee.


Wir frühstücken im Cockpit und genießen die Sonne und das frische Lüftchen, welches einen kleinen Kühleffekt hat. Der Wind lässt im weiteren Tagesverlauf spürbar nach und die Sonne brennt unbarmherzig auf uns nieder, so dass wir unser Sonnensegel aufspannen müssen.


Zur Kaffeezeit gönnen wir uns einen Joghurt mit Blaubeeren. Die Aussicht von unserem Cockpit aus ist grandios, wir fühlen uns sehr beschenkt.


Nun wandern wir in die malerische Stadt Ebeltoft am historischen Rathaus vorbei und entdecken schöne alte, kleine Häuschen mit Stockrosen vor der Tür und andere sehenswerte Sachen aus der Vergangenheit.


Die Gegenwart präsentiert uns einen Aldi-Supermarkt 🤪, den wir natürlich nicht fotografiert haben.


Wir schauen uns eine alte Malzfabrik an, die zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde.


Auf dem Rückweg kommen wir an der Fregatte Jylland vorbei, die man von fast jedem Punkt der Stadt aus sehen kann, jedenfalls ihre Masten.


Gegen Abend wird es wieder sehr frisch und wir mummeln uns im Schiff ein und genießen die Wärme des kleinen Heizlüfters.

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Montag, 3. August 2020
Von Grenå nach Ebeltoft = 27,6 sm * Gesamt = 617,2 sm
Kurz nach 9 Uhr legen wir ab. Das Wetter macht einen guten Eindruck, der Wind kommt aus West und weht mit Stärke 4. Der Ableger ist problemlos und kurz nach Verlassen des Hafens setzen wir die Segel.


Wir haben einen Kurs am Wind, 200° liegen an. Vorhergesagt ist ein nordwestlicher Wind, allerdings wird der Wind nicht auf seine Vorhersage, sondern ändert seine Richtung auf Südwest. Um an der Insel Hjelm vorbei zu kommen, müssen wir mehrere Kreuzschläge machen. Mit diesem Wind kommen wir jedenfalls ohne aufkreuzen nicht auf die Insel Samsö.


Wir bergen die Segel und motoren nun in Richtung Ebeltoft. Hier machen wir kurz vor 15 Uhr fest, wir liegen in einer freien und ausreichend breiten Box.


Es gibt noch viele freie Plätze und der Hafen ist sehr übersichtlich. Nachdem wir uns etwas gestärkt haben, machen wir unseren Erkundungsgang durch den Hafen.


Das ist hier irgendwie Dänemark pur. Wir sind ganz begeistert.


Das Wetter ist passabel geblieben, der Wind ist noch da und wir sind froh heute nicht vor Anker zu liegen. Den Tag beenden wir mit Heimatkontakten, grünem Tee und einem Film aus der Bord-Mediathek.

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