Confidence on Tour
Mittwoch, 11. September 2019
Hafentag Dyvig = 0,0 sm * Gesamt = 1070,7 sm
Heute morgen scheint die Sonne. Es ist 7:30 Uhr und die bestellten Brötchen liegen schon im Cockpit.


Ich stecke den Kopf aus der Luke und muss feststellen, dass es etwas kälter geworden ist. Trotzdem Kaffee kochen und im Cockpit frühstücken. Wenn man erst einmal im Cockpit sitzt, fühlt es sich gar nicht mehr so kalt an.


Nach dem Frühstück schnappen wir uns zwei Fahrräder vom Hotel und radeln durch die Lande. Fest im Auge haben wir dabei das Regenradar. Ab 13:45 Uhr soll eine große Regenfront über uns hinwegziehen. Und sie kommt auch pünktlich, 5 Minuten nachdem wir die Fahrräder wieder abgegeben haben. 🌧️ Wir veranstalten wieder Lesestunden und essen eine Kleinigkeit. Schauerböen pfeifen in den Masten. Gegen Abend lassen die Böen nach, aber der Regen bleibt. Gegen 19 Uhr kommt die Hafenmeisterin in strömendem Regen. Wir sind froh, dass wir auch noch die Frühstücksbrötchen bestellen können. Gegen 23 Uhr bleibt auch der Regen weg. Gute Nacht.

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Dienstag, 10. September 2019
Hafentag Dyvig = 0,0 sm * Gesamt = 1070,7 sm
Der Wind hat auf West gedreht, der Himmel ist fast bedeckt, ein paar blaue Wolkenlücken lassen ab und an die Sonne durchscheinen. Einige Böen gegen durch den Hafen. Wir liegen richtig mit der Nase im Wind. 4 dicke Brötchen liegen unter der Sprayhood.👍 Das klappt gut hier im Hafen.


Wir frühstücken ausgiebig im Cockpit, genießen den Windschutz. Tina träumt davon, schwimmen zu gehen. Das Wasser hat immerhin 19 Grad. Leider regnet es.


Aber das kann dem Badefrosch gar nichts anhaben. Tina macht ihren Traum wahr und geht ins frische Ostseewasser der Dyvig. Eiswürfeltemperatur gefühlt. Danach essen und lesen wir erst einmal.


Außerdem übt Tina Querflöte und ich klimpert etwas auf der Gitarre rum. Die kostenlosen Fahrräder am Hotel nutzen wir nun, um auf die andere Seite der Bucht zu radeln.


Dort befindet sich ein kleiner Kaufmannsladen mit einem kleinen Kräuterboot vor der Tür, der ab 16 Uhr geöffnet hat. Hier machen wir ein paar Basiseinkäufe.


Die jungen Kartoffeln kaufen wir hier in dem für Dänemark typischen Straßenverkauf auf Treu und Glauben. Zur Zeit regnet es gerade nicht.


Die Natur zeigt uns aber, dass sich der Herbst nähert.
Zurück an Bord eröffnen wir wieder die Lesestunde bzw. Tina schreibt ihr Reisetagebuch. Der Hafenmeister kommt zum Kassieren und nimmt wieder Bestellungen für die Morgenbrötchen entgegen.


Nach dem Besuch der luxuriösen Dusche sitzen wir im Cockpit und lesen und schauen dem Treiben von Kajakfahren zu, die offenbar ein Mann über Bord Manöver trainieren.


Das herbstliche Wolkentheater ist sehr beeindruckend, bringt uns aber leider etwas Regen und Kälte an Bord.
Abends genießen wir bei warmen Getränken (und warmer Luftzufuhr dank Püster) diverse Kulturbeiträge aus der Bord-Bibliothek bzw. -Mediathek.

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Montag, 9. September 2019
Von Faaborg in die Dyvig = 30,0 sm * Gesamt = 1070,7 sm

Hier ist jemand aus der Koje gefallen und hat Faaborg ganz früh am Morgen abgelichtet.

Danach gemütliches Aufstehen für alle, um 9:10 Uhr verlassen wir Faaborg. Das Wetter ist grau, der Wind bläst mit 0 bis 1 Beaufort aus Nordnordost.


Um 9:10 Uhr verlassen wir Faaborg, immer noch kein Wind. Also bemühen wir wieder unsere Diesel-Fock und tuckern aus dem Hafen und durch die Flachs Björnö.


Um 10:20 Uhr haben wir die Insel Lyö querab. Wind NNE 2 Beaufort, Kurs 263 Grad.


Die Nordtonne Tranesand (das ist der Nordzipfel von Alsen) runden wir um 13 Uhr.


Das Meer ist glatt, der Wind ist kaum messbar (hier etwas über 1 Knoten).


Ab und an kommt noch mal so etwas wie Sommerfeeling auf. Wir machen unter Maschine 6 Knoten Fahrt.


Um 14 Uhr 40 sind wir fest in der Marina Dyvig-Bro. Hier liegen wir vor der hübschen Kulisse des Badehotels.


Der Hafen ist noch ziemlich leer, aber nach und nach kommen noch einige Yachten. Um 18 Uhr kommt die Hafenmeisterin und kassiert das Liegegeld, nimmt aber gleichzeitig Bestellungen an für Brötchen, die morgens um 8 Uhr auf das Schiff geliefert werden. Inzwischen regnet es leider dauerhaft, ein typischer Landregen. Wir sitzen gemütlich unter Deck und lesen.

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Sonntag, 8. September 2019
Von Lundeborg nach Faaborg = 28,7 sm * Gesamt = 1040,7 sm
Heute morgen kein Wind, so auch die Wind- und Wettervorhersage. Nach einem Morgenkäffchen laufen wir um 9 Uhr aus. Wind Nordwest 2, also genau von hinten und somit bei der Stärke ziemlich unbrauchbar zum Segeln. Der Wind bleibt schwach und so müssen wir die ganze Zeit unseren guten Volvo-Diesel bemühen.


Um 10:15 Uhr fahren wir in den Svendborg-Sund ein. Hier treffen wir auf den berühmten Ausflungsdampfer "Helge".


Um 11:15 Uhr passieren wir die Brücke über den Svendborg-Sund.


Es ist einigermaßen warm, der Wind ist nach wie vor lau, aber wir werden von einer starken Strömung durch den Sund geschoben. Die Fahrt über Grund beträgt teilweise 7,5 Knoten.


Um 12:40 Uhr wird das Wetter leider ungemütlich. Leichte Schauerböen protzen mit ergiebiger Nässe.


Um 14 Uhr sind wir fest im alten Hafen von Faaborg. Es regnet leider immer noch etwas. Als der Regen aufhört, machen wir einen Landfall und gehen in die Stadt.


Ganz am Ende der Stadt entdecken wir einen geöffneten Lidl. Ein paar Kleinigkeiten werden eingekauft und dann geht es zurück an Bord.


Das Hafengeld und eine sogenannte Hafenkarte (die brauchen wir für den Sanitärbereich und für Strom) haben wir am Automaten bekommen und bezahlt. Den Tag beschließen wir - heute ist Sonntag - mit einem "Tatort" aus der Bordmediathek.

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Samstag, 7. September 2019
Hafentag Lundeborg = 0,0 sm * Gesamt = 1.012,0 sm
8 Uhr: Strahlend blauer Himmel, die Sonne scheint, es weht ein leichter SW-Wind.


Wieder Sommer? Wir hoffen.


Ich laufe nach dem Kaffeekochen erst mal zum örtlichen Köbmand und kaufe Brötchen. Gewaltige Dinger, Böller genannt, nicht zu vergleichen mit den sonstig üblichen dänischen Luftbrötchen.


Wir frühstücken im Cockpit. Leider tauchen jetzt die ersten Wolken auf. Aber es ist immer noch angenehm warm an der Luft. Wir diskutieren, ob wir auslaufen wollen, kommen aber zu der Entscheidung, heute noch hier zu bleiben.


Jetzt gehen wir erst einmal ins Hafenrestaurant. Es ist ein riesiges Buffet aufgebaut, an dem auch wir gegen entsprechendes Entgelt partizipieren können. Wisr treffen hier ein nettes französisches Paar, die bei uns am Tisch sitzen und mit denen wir uns mit Händen und Füßen unterhalten.


Abends gibt es hier ein Lichterfest, Thema Lundeborg by light.


Mit kleinen, lebenden Lichtern (über und unter Wasser) ist alles festlich illuminiert und in der Hafenkneipe spielt eine Band wilde Mucke. Ein toller Tagesabschluss.

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Freitag, 6. September 2019
Hafentag Lundeborg = 0,0 sm * Gesamt = 1.012,0 sm
Tina fotografiert den jungen Morgen, der noch ganz unschuldig daher kommt. Man könnte glauben, dass es vielleicht sogar etwas sonnig wird.


Als ich dann 1 Stunde später aus der Koje klettere, sieht es schon ganz anders aus. Es ist zwischenzeitlich grau geworden, der Wind kommt aus Süd-Südwest und es regnet leicht. Tina hat schon Kaffee gekocht und liest die Kieler Nachrichten als ePaper. Bei der Windrichtung lohnt es nicht, auszulaufen. Wir warten auf günstigere Winde, wir haben ja Zeit. 👍


Böen pfeifen durch den Hafen, das Frühstück wird ausgiebig genossen. Wieder regnet, diesmal stark, aber aber die Sonne scheint danach ab und an (ganz schwach durch die Wolken). Der elektrische Püster hält uns das Schiff schön warm. Wir lesen und stöbern im Internet. Am frühen Nachmittag machen wir einen kleinen Landausflug, den wir aber schnell wieder beenden müssen, weil uns ein Regenschauer dazu nötigt.


Immerhin konnten wir das neu renovierte Packhaus besichtigen. Hier befindet sich eine Art Trödel- und Kunstmarkt im Gebäude - auf 2 Etagen.


Den Strand neben dem Hafen konnten wir uns auch noch anschauen. Man kann hier gut erkennen, wie sich der Wasserstand verändert hat.


Aber dann fängt es wirklich an zu regnen. Diese Monsterwolke hielt, was sie versprach. Ab zum Schiff und ins Warme. Wir musizieren etwas, danach bereitet Tina das Abendbrot. Abends erfreuen wir uns mit einem Beitrag aus der Bordmediathek.

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Donnerstag, 5. September 2019
Von Nyborg nach Lundeborg = 10,9sm * Gesamt = 1.012,0 sm
Wir lassen es heute gemütlich angehen, der Plan ist einfach kurz mal nach Lundeborg zu segeln. Menos Wetterwelt hat einen Winddreher von Südwest auf West bis Nordwest vorhergesagt. Das wäre für uns genau der richtige Wind, um im Schutz der Küste südlich nach Lundeborg zu segeln.


Um 13:15 Uhr verlassen wir Nyborg. Wind westsüdwest Stärke 4 bis 5 Beaufort.


Es ist sehr böig und die Böen erreichen Windstärke 6 Beaufort. Wir segeln nur mit der Genua und machen sehr flotte Fahrt. Leider häufen sich die Böen und erreichen auch schon mal die Stärke 7 Beaufort. Es regnet 🌧️😨


Um 14:40 Uhr ist der Wind so stark, dass ich die Confidence kaum noch auf Kurs halten kann. Wir bergen die Segel und laufen die letzten zwei Meilen unter Maschine in den Hafen von Lundeborg. Um 15:15 Uhr kommen wir an.


Wir finden einen schönen Liegeplatz längsseits an der inneren Kaimauer. Hier ist wieder Sommer und wir können ein Lunch im Cockpit genießen. Der Hafenmeister kommt vorbei, kassiert, und erklärt uns die Besonderheiten des Ortes und des Hafens. Nun regnet es zur Abwechslung mal wieder und wir ziehen uns unter Deck zurück. Die Sonne scheint trotzdem.


Unser Landgang führt uns zum neuen Kaufmannsladen, der von den Bewohnern Lundeborgs selbst betrieben und verwaltet wird. Eine gute Idee, die zudem das Zusammengehörigkeitsgefühl im Dorfe festigt.


Auch im Hafen selbst sind nette Ideen verwirklicht: Hier befindet sich ein großer Grillplatz mit witzigen Sitzmöglichkeiten, jedenfalls windgeschützt. Zurück an Bord kringeln wir uns etwas ein, es ist kälter geworden und wir beschließen den Tag unter Deck.

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Mittwoch, 4. September 2019
Von Femö nach Nyborg = 35,2 sm * Gesamt = 1101,1 sm
5 Uhr dreißig Uhr wecken, Kaffee kochen, Wetterbericht checken. Tina bekommt einen Kaffee ans Bett serviert und steht um 6 Uhr auf. Draußen ist es noch dämmerig und ein leichter Süd-West mit Stärke 3 bis 4 Beaufort weht. Unsere deutschen Nachbarn von der Compromiss sind auch schon auf und auslaufklar. Sie laufen eine halbe Stunde vor uns aus.


Um 6:30 Uhr schmeißen wir die Leinen los. So richtig gemütlich ist es nicht, aber wir setzen gleich die Segel und rauschen permanent mit über 6 Knoten los.


Um 7:50 Uhr passieren wir die Insel Vejrö. Wind Südwest 4, See drei bis vier. Die Ansteuerungstonne des Omö-Sundes passieren wir um 9 Uhr.


Wir haben halben Wind und laufen nun immer über 7 Knoten. Jetzt queren wir den großen Belt mit großen, unregelmäßig laufenden Wellen. Die Kaffeetasse am Steuerstand kippt um und ergießt sich ins Cockpit. Das Schiff rollt ziemlich in der rumpeligen See. Zumindest aber sind wir sehr schnell.


Das Großsegel wird eingerefft, ohne dass es zu einem Geschwindigkeitsverlust kommt. Der Wind frischt immer mehr auf, aber wir können unsere Kurse gut segeln. Um 11 Uhr dreißig Uhr stehen wir über den Palegrund und laufen in die Bucht von Nyborg ein. Der Wind hat inzwischen auf fünf bis sechs Beaufort aufgefrischt, eine Stunde früher, als vorhergesagt.


Um 12:15 Uhr sind wir fest im Sportboothafen von Nyborg in einer Box. Wir sind froh, es so schnell und problemlos geschafft zu haben.


Nach einer kleinen Entspannungspause gehen wir an Land und bewundern die neu erbauten Gebäude rund um das Hafenviertel.


Eine interessante Architektur. In diesem Zusammenhang sind wohl auch die neuen Sanitärgebäude entstanden, die wirklich funktionabel und ansprechend sind. Danach widmen wir uns profanneren Dingen bei Netto und Kvickly, dänischen Supermärkten. Einen neuen Klapptritt finden wir leider nicht. Zurück an Bord fängt es unmittelbar an zu regnen. Wir beenden den Tag mit Lesestunden und einem zwischenzeitlichen Abendmahl.

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Dienstag, 3. September 2019
Hafentag Femö = 0,0 sm * Gesamt = 965,9 sm
Es war eine unruhige Nacht, ich musste raus in den Regen und das Spinnakerfall vom Mast abbinden, da es einen Höllenlärm verursachte. Mit Ohropax habe ich dann den Rest der Nacht verbracht. Gegen 7:30 Uhr bin ich dann aufgestanden habe Kaffee gekocht. Südwind der Stärke 7 Beaufort schüttelt das Schiff und als ob das nicht gereicht, es regnet zudem stark.


Ein grauer Tag heute Vormittag. Aber ein Kaffee und ein gutes Buch helfen über diese Phasen gut hinweg. Der Püster läuft und im Schiff ist es urgemütlich. Die schwarz-weißen Wolken begleiten uns durch den gesamten Tag. Immer mal wieder sprüht es vom Himmel und verhindert, dass wir ausgedehnte Landaktivitäten angehen. Trotzdem wollen wir jetzt eine kleine Fahrradtour mit den schönen Rädern von Kildemoes machen.


Und das machen wir dann auch. Unterwegs treffen wir die Besatzung des einzigen weiteren deutschen Bootes und unterhalten uns lange mit ihnen.


Wir fahren weiter über die Insel, auf der sehr viel Obst angebaut wird. Apfel, Birnen, Mirabellen und sogar Wein wächst hier und gedeiht. Zurück an Bord macht sich Tina ans Abendbrot: Omelette mit Speck, Kartoffeln und Zwiebeln.

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Montag, 2. September 2019
Hafentag Femö = 0,0 sm * Gesamt = 965,9 sm
Eingeweht! Eigentlich wollten wir los. Aber ein permanentes Heulen im Rigg hält uns davon ab. Durchgehend 20 Knoten aus Südwest. Tina sagt mir, dass es eigentlich egal ist, wo wir einwehen. Der Vorteil hier auf Femö ist, dass wir die Insel noch nicht kennen.


Wir laufen zum Höker und mieten uns zwei Fahrräder. Nach einem kleinen Probe Ausflug auf unseren Kildemoes-Rädern geht es zurück an Bord.


Wir stellen verwundert fest, dass das Wolkentheater mit dem vermeintlichen Regengüssen sich auf der Nachbarinsel befindet in unserem Cockpit aber weiterhin die Sonne scheint.


Der Wind nimmt langsam zu und es läuft eine weitere Yacht in unseren leeren Hafen ein. Günni hilft beim Anlegen.


Nun geht es mit dem Rad erst einmal zur Kirche. Sie ist sehr alt und wunderschön.


Im Inneren der Kirche offenbart sich diese Besonderheit: Die Enden der Sitzbänke sind mit jeweils unterschiedlichen Schnitzereien verziert.


Danach radeln wir in Richtung Sönderby und dann nach Nörreby vorbei an reifen Apfelbäumen, Pflaumen und Birnenbäumen. Der Sommer hat eine reiche Ernte auch in der Natur gezaubert.


Schließlich gelangen wir zu dem berühmten Femö Kro aus dem 17. Jahrhundert mit einem wunderschönen Blick von der Anhöhe auf die Nachbarinseln und den großen Belt.


In den Vorgärten kann man kleine Kuriositäten entdecken.


Hier sind es die Kreativ-Nistkästen. Auch gibt es eine Bank die speziell immer wieder anders angestrichen wird und als Femö-Bank firmiert.


In der Märchenstraße sind in den Hohlräumen der Kopfweiden Märchenfiguren platziert, so dass man das Gefühl hat, es gibt auf Femö Trolle.


Das Wolkentheater nimmt zu, der Wind briest aus West kräftig auf und erste Regenschauer gehen in der Ferne nieder.


Wir treten in der Birnenallee kräftig in die Pedale und kommen rechtzeitig vor dem Regen zu unserem Schiff und können die Kuchenbude trocken aufbauen.


Jetzt gibt es Abendbrot: Lachs an Zitronen-Sahnesoße und Penne.

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Sonntag, 1. September 2019
Hafentag Femö = 0,0 sm * Gesamt = 965,9 sm
Heute Nacht gab es schwere Gewitter mit Sturmböen, die Ohrenstopfen erforderlich machten.😨


Ansonsten war die Nacht aber ruhig. Unser Motorbootsnachbar läuft um 7 Uhr aus, ich koche Kaffee. Noch scheint die Sonne, aber dunkle Wolken ziehen auf und es fängt alsbald an zu regnen. Langsam leert sich der Hafen von den dänischen Wochenendseglern.


Nach dem Regen wollen wir uns beim Höker Fahrräder mieten, müssen aber feststellen, dass er schon geschlossen hat (trotz des Schildes, welches "offen" bedeutet).


Der Hafen ist inzwischen komplett leer, so dass wir uns fast einsam fühlen. Also spazieren wir etwas im Hafenbereich herum.


Der Hafen hat ja auf der einen Seite einen schönen Strand, auf der anderen Seite gibt es eine sehenswerte Steilküste.


Am späten Nachmittag laufen noch ein paar Schiffe in den Hafen.


Und zum guten Schluss lässt sich die Sonne noch einmal sehen (heute fast das einzige Mal).

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Samstag, 31. August 2019
Von Stubbeköbing nach Femö = 24,7 sm * Gesamt = 965,9 sm
Morgens um 7 Uhr ist dicker Nebel im Hafen. Gegen 8 Uhr klart es auf.


Wir frühstücken gemütlich und legen gegen 11 Uhr ab. Der Wind kommt aus Ost mit ein bis zwei Windstärken und eignet sich kaum zum Segeln, da er zudem auch noch genau von hinten kommt.


Um 12 Uhr passieren wir die Storström-Brücke. Es ist diesig und brüllend heiß, geradezu tropisch. Etwas über eine Seemeile ziehen uns die Segel, den Rest muss der gute Volvo machen.



Um 15:40 Uhr sind wir fest im Hafen der schönen Insel Femö, welcher noch einige freie Plätze hat.


Eine wunderbare Sonneninsel mit neben dem Hafen liegenden Sandstrand, den wir sogleich nutzen. Die Menschen hier sind entspannt und die durchgängige Bekleidung ist Hose ohne T-Shirt für die Männer und Hose und Oberteil für die Mädels. Alles irgendwie mediterran, tropisch geradezu. Am hübschen, kleinen Hafen gibt es einen Kaufmann, genannt Havnehöker und das Büro des Hafenmeisters, der aber erst um 18 Uhr kommt. Der Hafenmeister entpuppt sich als nette Hafenmeisterin, die uns 170 DKK Hafengeld abverlangt.


Im Laufe des Spätnachmittags füllt sich der Hafen zusehens, aber für jeden gibt es noch ein Plätzchen.


Der Tag endet mit einem herrlichen Sonnenuntergang.


Gute Nacht!

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Freitag, 30. August 2019
Von Klintholm nach Stubbekøbing = 20,8 sm * Gesamt = 940,3 sm
Ein teils blauer Himmel, diesig, weiß-graue Wolken erwarten uns heute morgen.


Viele Segler laufen aus. Unsere Nachbarn von der "ma Brummi" wollen auch los, da sich das Wetter für die angepeilte Richtung günstig anbietet.


Tina nimmt zunächst noch ein erfrischendes Morgenbad im fast leeren Hafen. Danach spüle ich das Schiff und reinige es von den Hinterlassenschaften der vielen Schwalben. Auch füllen wir unsere Wasservorräte in diesem Zusammenhang auf. Gegen 12 Uhr legen wir ab und können gleich nach Verlassen des Hafens die Segel setzen.


Es ist angenehm warm, sehr diesig und der Wind bläst mäßig aus Südsüdwest. Wir peilen die Ansteuerung des Grønsundes an und können direkt einen Anleger fahren. Herrliches segeln hoch am Wind.


Kurz nachdem wir in den Grønsund eingelaufen sind, wird der Wind sehr schwach, 3 Knoten, und kommt direkt achterlich. Da wir zudem Gegenstrom haben, bemühen wir die Fock aus dem Dieseltank. Aber es sind ja nur noch vier Meilen bis Stubbeköbing, wo wir um 16:40 Uhr festmachen.


Beim Anlegen bekommen wir wieder Hilfe von netten Nachbarn, auch die Besatzung der ma Brummi begrüßt uns. Der Hafenmeister ist auch schon da, sehr freundlich, und kassiert gleich das Hafengeld. Danach genehmigen wir uns ein Einlaufgetränk nach Wahl. Abends sitzen wir gemütlich mit den Nachbarn von der "ma Brummi" im Cockpit und plauschen. Ein lauer Abend mit herrlichem Sternenhimmel.

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Donnerstag, 29. August 2019
Hafentag Klintholm = 0,0 sm * Gesamt = 919,5 sm
Heute gemütliches Aufstehen, gemütliches Frühstücken im Cockpit und nette Gespräche mit den Nachbarn.


Der Himmel ist zunächst grau, viele Schwalben sitzen auf unseren Schoten und dem Seezaun, zwitschern fröhlich, hinterlassen aber leider kleine Kleckse an Deck. Es ist wieder sehr warm und die Sonne kommt langsam durch, aber es bleibt diesig und schwül.


Wir spannen das Sonnensegel auf und Tina springt ins Wasser und genehmigt sich eine Abkühlung bei 21 Grad.


Ich widme mich dem Elektronikproblem mit dem ausgefallenen Plotter und Autopiloten. Den Plotter bekomme ich wieder zum Laufen, den Autopiloten nicht, ich kann keinen Fehler entdecken.


(Foto: ma Brummi)
Zum Abendessen gehen wir gemeinsam mit den Nachbarn von der "ma Brummi" ins Hyttefadet (Hüttenfass). Gebratene Scholle mit Salzkartoffeln, Remoulade und Petersilie. Einfach aber lecker. Danach laden sie uns noch zu einem Absacker bei sich an Bord ein. Zurück an Bord der Confidence musizieren wir noch ein wenig und lassen dann aber den Tag ausklingen.

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